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Gottesdienst - sportlich und schweißtreibend

Do 05.06.2008 14:56
Am Sonntag, 01. Juni, hatten Pfr. Helge Hofmann und ein Vorbereitungsteam zu einem weiteren Gottesdienst in der Reihe "Glauben wagen" in den Chorraum der Neustädter Kirche St. Katharina eingeladen. Ein bunt gemischtes Publikum von jung bis alt kam zusammen, um gemeinsam diesen anders gestalteten Gottesdienst zum Thema "Knackig, rosig, straff - NO BODY is perfect" zu feiern.
Noch vor Beginn des Gottesdienstes wurden die Besucher vor dem Altar mit frischem Obst und isotonischem Fitnessgetränk begrüßt. So entstand schnell eine Atmosphäre, in der man sich einander ungezwungen und herzlich begegnete und erste Gespräche miteinander führte. Begleitet wurde diese Willkommensphase von ruhiger Musik, gespielt am E-Piano. Im Gottesdienst selbst ging es dann sehr bewegt und zum Teil schweißtreibend zu - nicht nur bei dem kleinen Theaterstück, in dem die Gottesdienst-Gemeinde in ein Fitness-Studio "entführt" wurde, sondern auch später, nach der Predigt, als es darum ging, unter Musikbegleitung selber aktiv zu werden und ein paar Dehn- und Stretchübungen mitzumachen.
Ausgehend von Psalm 139, 14: "Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele." und 1. Korinther 6, 19: "Wißt ihr denn nicht, dass euer Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist" ist der Gottesdienst inhaltlich auf verschiedene Weise der Frage nachgegangen, wie Menschen mit ihrem Körper umgehen und welche Aussagen eigentlich die Bibel über unseren Körper macht. Dabei ist deutlich geworden, dass übertriebener Fitnessergeiz, Schönheitsoperationen und die Sucht nach dem perfekten Aussehen ebenso wie ein unbedachter Umgang mit meinem Körper wie er sich in masslosem Essen, Rauchen, Alkohol und mangelnder Bewegung äußern kann, dem Schöpfergedanken und -willen Gottes entgegen stehen. Als Wohnort des Heiligen Geistes und als Geschöpf Gottes sind wir aufgerufen, verantwortungsbewußt eben auch mit unserem Körper umzugehen. Als Christen sind wir aufgerufen, in dem Dreiklang von Körper, Geist und Seele gerade den Körper nicht zu vernachlässigen, sondern ihn als Geschenk Gottes wertzuschätzen, aber auch verantwortungsvoll zu achten.
Lockeres ''Ankommen'' im GottesdienstUngewzungenes Miteinander vor Beginn des GottesdienstesTheaterszene im FitnessstudioDas Gottesdienstteam beim Einsingen der Lieder

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