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Delegierte zur Landesfrauenkonferenz neu gewählt

Do 10.05.2007
Verbunden mit dem Frühjahrsveranstaltung "Eva, Maria + Co." der Frauenarbeit im Ev. Kirchenkreis Eschwege war die alle vier Jahr stattfindende Wahl zur Landesfrauenkonferenz. Diese ist ein Teil der landeskirchlichen Frauenarbeit und setzt sich zusammen aus Delegierten aller Kirchenkreise der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Von den aus den Gemeinden entsandten Wahlfrauen wurden am 4. Mai im Gemeindehaus der Stadtkirchengemeinde in Eschwege Carmen Hohmann (Niederhone) zur Delegierten des Kirchenkreises Eschwege und Ute Schulz (Frankershausen) als ihre Stellvertreterin gewählt.

Aufgabe der Delegierten ist es, zusammen mit der Sprengelbeauftragten für Frauenarbeit Dagmar Krok und der Pfarrerin mit Zusatzauftrag Frauenarbeit in den Kirchenkreisen Eschwege und Witzenhausen, Heide-Michaela Panke, Anregungen und Informationen für die Frauenarbeit in den Gemeinden weiterzugeben. Sie sollen sich um Vernetzung mit anderen kirchlichen und nichtkirchlichen Frauengruppen und Einrichtungen bemühen, die sich für Belange von Frauen engagieren.

Nach 20jähriger Tätigkeit als Delegierte in der Landesfrauenkonferenz hatten sich Annemarie Mihr und Christa Schneider (Stadtkirchengemeinde Eschwege) nicht mehr zur Wahl gestellt. Sie gehören zu den Gründungsmitgliedern der Landesfrauenkonferenz, die 1987 als Vertretung für alle gemeindlichen Frauenkreise und -gruppen und Fraueninitiativen auf Landeskirchenebene etabliert wurde und der Verknüpfung der Frauenarbeit dienen sollte.

Beiden Frauen wurde vor Beginn der Wahlhandlung von Dekan Dr. Arnold die Dankmedaille des Bischofs der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zusammen mit einer Urkunde verliehen. Der Dekan hob hervor, dass sie in ihrer zwanzigjährigen Amtszeit im Kirchenkreis Eschwege ein hervorragend funktionierendes Netzwerk - zum Teil auch mit nichtkirchlichen Frauenorganisationen- aufgebaut hätten. Sie hätten Frauen über den Wirkungskreis ihrer eigenen Gemeinde hinaus erreicht, zum Beispiel auch bei verschiedenen von ihnen initiierten Kirchenkreisfrauentreffen - wie zuletzt im September 2005 unter dem Thema "Christliche Frauen im Widerstehen gegen den Nationalsozialismus", bei der Weltgebetstagsarbeit oder der Mitarbeit beim Frauen-Café.
Auch nach dem Ausscheiden aus der Landesfrauenkonferenz seien Frau Mihr weiterhin unter anderem als Prädikantin unserer Landeskirche und Frau Schneider als Kirchenvorstandsmitglied aktiv.
Dem Dank schloss sich auch die Regionalbeauftragte Dagmar Krok an und übbereichte den ausscheidenden sowie den neuen Mitgliedern ebenso wie der aus dem Vorbereitungsteam ausscheidenden Cornelia Sandrock ein kleines Präsent.

Der Wahlversammlung schloss sich die Frühjahrsveranstaltung "Maria, Eva & Co" an. Dazu waren über 40 interessierte Frauen aus dem Kirchenkreis Eschwege gekommen. Diesmal ging es um "Elisabeth von Thüringen: Fürstin-Dienerin-Heilige". Im Lauf der Gespräche wurde deutlich, dass im Elisabeth-Gedenkjahr von Elisabeth Impulse ausgehen können, über die Herausforderungen für Leben und Glauben in unserer Zeit nachzudenken.
	alte und neue Delegierte: v.l.nr. Annemarie Mihr, Ute Schulz, Carmen Hohmann, Christa SchneiderDie Ausscheidenden werden von Dekan Dr. Arnold, Pfrin Heide Michaela Panke und Regionalbeauftragter Dagmar Krok geehrtFrauen in der WahlversammlungElisabeth: Krone, Brot und RosenEine große Gesprächsrunde

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