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Studientag "Heilsame Gottesdienste feiern"

Mo 09.05.2005
Der Einladung zu diesem Studientag waren etwa 30 Personen gefolgt. Lydia Laucht, Pfarrerin und Kurseelsorgerin in Bad Wildungen, erläuterte in ihrem Impulsreferat, dass der Leibhaftigkeit des Glaubens heute wieder mehr Bedeutung zugemessen werde. Nach medizinischen Studien aus Amerika gebe es eine deutliche Verbindung von Glauben und Heilung: "Durch Gebete und Rituale wird Stress abgebaut, die Menschen spüren die Nähe Gottes und dass sie nicht alles allein schaffen müssen. Der Glaube eröffnet Sinnfindung für das Leben. Hoffnung stärkt einfach auch das Immunsystem!" Darum sei es gut, heilsame Gottesdienste mit allen Sinnen zu feiern. Pfarrerin Andrea Kaiser (Netra) zeigte anhand einer biblischen Geschichte, dass die Leiblichkeit des Menschen für Jesus große Bedeutung hatte. In Übungen, die von Pfarrerin Iris Hocke (Harmuthsachsen) angeleitet wurden, lernten die Teilnehmenden ganz praktisch, wie eine Segnung und Salbung im Gottesdienst gestaltet werden kann. Mit einem Segnungs- und Salbungsgottesdienst in der Neustädter Kirche schloss der Studientag ab. Dekan Dr. Martin Arnold hofft, dass diese neuen Impulse in den Gemeinden aufgegriffen werden. Dabei sollten einige Hinweise Beachtung finden, die Prof. Walter Hollenweger auf einem Pastoralkolleg des Kirchenkreises Eschwege gegeben hat. Sie finden den Text auf diesen Seiten in der linken Menu-Leiste unter "Texte und Dokumentationen".
Prädikantin Annemarie Mihr gestaltete diese ''Mitte'' für den Studientag

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