Aktuelles Gesamtübersicht

Diakonie hilft Müttern und Kindern

Mi 16.03.2005
Immer mehr Mütter und Kinder leiden unter Gesundheitsstörungen und wenden sich mit der Bitte um eine Kur an die Beratungsstelle. Im Jahr 2004 waren es allein 135 Mütter mit insgesamt 202 Kindern. Allerdings sind die Krankenkassen, die zur Kostenübernahme verpflichtet sind, in der Genehmigung von Kuren sehr restriktiv. Nur 86 Frauen mit 154 Kindern konnten tatsächlich eine Kur antreten, in vielen Fällen erst nach Widerspruch eines ablehnenden Bescheides mit Hilfe der Beratungsstelle. Vereinzelt werden neuerdings auch Vater-Kind-Kuren durchgeführt. Martina Preiß und Claudia Brill stellten die Arbeit des Diakonischen Werkes in der Mütterkurberatung vor. "Wir vermitteln nicht nur Kuren", so Martina Preiß, "wir beraten die Mütter auch. In vielen Fällen tritt durch die Kur eine deutliche Besserung ein."
Die Verbandsversammlung des Diakonischen Werkes, die von Pfarrer Frank Illgen (Hessisch-Lichtenau) geleitet wird, beschloss auch einen Nachtragshaushaltsplan für das Rechnungsjahr 2005, der mit 31.700€ geringeren Ausgaben abschließt als ursprünglich geplant. "Wir konnten den Haushalt noch einmal ohne schmerzhafte Einschnitte ausgleichen", sagte Rentamtsleiterin Bärbel Dittrich. Angesichts der dramatisch rückläufigen Kirchensteuereinnahmen ziehen jedoch dunkle Wolken am Horizont auf. "Vielleicht werden wir schon bald nicht mehr alle Arbeitsbereiche fortführen können", befürchtet Dekan Dr. Martin Arnold.

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