Aktuelles Gesamtübersicht

Partnerkirchenkreis Bellary -Gute Nachrichten

Do 03.03.2005
Krankenhaus in Hubli

HUBLI. Das ehemalige Leprahospital EMMAUS in Hubli wurde nach mehrjährigen Verhandlungen nun endlich in ein allgemeines Krankenhaus umgewandelt. Die zurückgehenden Zahlen der Leprapatienten brachten das von dem deutsch-schweizer Ehepaar Dutt geleitete Spital in ernste Schwierigkeiten; denn auch in Indien dürfen Krankenbetten nicht lange leer stehen. Die Umwandlung in ein reines AIDS-Krankenhaus hätte jeden Besucher sogleich stigmatisiert. Dass in dem neuen Allgemeinen Krankenhaus nun auch AIDS-Patienten aufgenommen und behandelt und in der Region AIDS-Prävention betrieben wird, ist das glückliche Ende eines mehrjährigen Verhandlungsmarathons. Der Kirchenkreis Eschwege bezieht nach wie vor Taufkerzenuntersetzer aus der REHA-Werkstatt des Krankenhauses in Hubli.


Niranjans Kindertagesstätte

HUBLI. Dass Hanna Niranjan etwas auf die Beine stellen kann, hat sie vor Jahren gezeigt, als sie der Gemeinde in Naragund dazu verhalf, eine eigene Kirche zu bekommen. 2004 gründeten Hanna und Ravi Niranjan eine Familien-Stiftung und bauten eine Kindertagesstätte. Der Kirchenkreis unterstützte diese mutige Aktion mit einem ersten symbolischen Betrag von
200,- ‮


AIDS - Prävention

SIRUGUPPA. Zweimal war Mrs. Harriet Kundargi bereits im Kirchenkreis Eschwege. Beide Male als Mitglied einer Tanzgruppe. Die engagierte Kirchenvorsteherin in Siruguppa im Nordosten des Kirchenbezirks Bellary 桡琠浩琠
hat mit dem HOSA BALU - Projekt auf die Ausbreitung von HIV-AIDS in ihrer Heimatregion reagiert. Traditionell werden Mädchen aus armen Familien im ländlichen Bellary zur Tempelprostitution angeworben. Obwohl seit Jahrzehnten verboten, blüht dieser vom traditionellen Hinduismus geduldete Menschenhandel bis heute. Seit langem betreibt die Kirche von Südindien Bewusstseinsarbeit und klärt Mädchen und Frauen über ihre Menschenrechte auf und hilft sog. Devadasis in ein normales Leben zurückzufinden. Das Neue an HOSA BALU ist die Kombination mit der Aufklärung über HIV-AIDS in Form von Straßentheater-Aufführungen. Die Kirche von Südindien sieht das HOSA BALLU Projekt in Siruguppa als Pilotprojekt an und wertete es in den Medien durch den Besuch des Moderators auf.


TSUNAMI-Hilfsaktion

SIRUGUPPA. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HOSA BALU - Projekts starteten unmittelbar nach Bekanntwerden der Tsunami-Katastrophe am 2. Weihnachtstag 2004 eine Spendenaktion zugunsten der Flutopfer und beka
amen bei dieser öffentlichen Straßensammlung binnen weniger Tage 52.000 Rupien (ca. 1.000,- €) zusammen. Für diesen Betrag wurden dann von kirchlichen Mitarbeitern des Diakonischen Werkes in Chennai/Tamil Nadu Kleider und Nahrungsmittel (Reis, Jawar (= Hi؀
rse) und Dal (= Linsen)) an Bedürftige im Katastrophengebiet ausgegeben. Vorher jedoch gab es eine medienwirksame Scheck-Übergabe vor Pressevertretern in Siruguppa.

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