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Gemeindekonvent in Küchen

Fr 22.10.2004
Der zweite Gemeindekonvent des Kirchenkreises Eschwege fand in der Kirchengemeinde Küchen mit einem Gottesdienst in der neu renovierten Kirche seinen Abschluss. In dem Gottesdienst, der von der Besuchergruppe des Kirchenkreises mitgestaltet wurde, hielt Dekan Dr. Arnold die Predigt. Im Fürbittengebet wurde besonders für eine gute weitere Entwicklung der Gemeinde gebetet.
Dem Gottesdienst waren eine Reihe von Besuchen in der Gemeinde und eine Begegnung zwischen Besuchergruppe und Kirchenvorstand vorangegangen. Zur Besuchergruppe gehörten neben Dekan Dr. Arnold auch Harald Nolte, Martina Preiß, Brunhilde Riebensahm und Stephan Bretschneider. Die Besuchergruppe freute sich mit dem Kirchenvorstand und der Kirchengemeinde über den Abschluss der Kirchensanierung. Die von Landbaumeister Johann Friedrich Matthei im Jahr 1827 im klassizistischen Stil erbaute Kirche ist ein Kleinod in unserer Landeskirche. Sie präsentiert sich nach der Renovierung als wunderschöner Gottesdienstraum, auf den das ganze Dorf stolz sein kann.

Es ist sinnvoll und praktisch, dass die Kirche über die Sonntagsgottesdienste hinaus auch für Trauerfeiern im Dorf genutzt wird. Eine besondere Friedhofshalle wäre weder so schön noch so praktisch für die Trauergottesdienste und würde zusätzliche Kosten verursachen.

Es ist gut, dass die Kirche auch außerhalb der Gottesdienste für Besucher zugänglich ist, weil ein Schlüssel in der Nachbarschaft hinterlegt ist.
Die Besuchergruppe regte an, dass an der viel befahrenen Bundesstraße 7 von Kassel nach Eschwege ein Hinweisschild aufgestellt wird, das auf diese besondere Kirche am Wegesrand aufmerksam macht und zum Verweilen in der Kirche einlädt (ähnlich dem Hinweis auf die Klosterkirche Reichenbach).

Sie bestärkte ferner den Kirchenvorstand in seiner Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Hasselbach, der Zusammenarbeit im Kirchspiel und in der Region Waldkappel. Die Einstellung des regelmäßigen Kindergottesdienstes und die Auflösung des Kirchenchores machen deutlich, dass eine kleine Kirchengemeinde wie Küchen besondere Probleme hat, eigene Angebote für besondere Zielgruppen (z.B. Kinder, Jugendliche, Sängerinnen und Sänger) zu machen. Dies gilt umso mehr, als die Gemeindegliederzahlen vermutlich noch weiter sinken werden.

Deshalb ist es sinnvoll, die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden zu suchen. Es sollte auch ernsthaft geprüft werden, ob die Bildung eines Gemeindeverbandes Waldkappel bessere Voraussetzungen für die verbindliche Zusammenarbeit in der Region bietet.
Der Altar war zum Gottesdienst besonders schön geschmücktBesuchergruppe und Kirchenvorstand

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