Aktuelles - Evangelisches Forum

"Ertragen können wir sie nicht" - Martin Luther und die Juden

Do 05.10.2017 14:57
Eine Wanderausstellung der Evang.-Luth. Kirche in Norddeutschland, Referat Christlich-Jüdischer Dialog

Vom 27.10.-24.11.2017 in der Marktkirche

Die Ausstellung gibt einen Überblick über Leben und Wirken des Reformators und beschäftigt sich dann mit dem problematischen Verhältnis Martin Luthers zu den Juden. "Der Reformator war ein genialer theologischer Denker, Liederdichter und mutiger Reformator der Kirche, aber auch ein vehement antijüdischer Kirchenmann", so Hanna Lehming, Referentin für christlich-jüdischen Dialog im Zentrum für Mission und Ökumene der Nordkirche. Zwar habe die Tonlage seiner Auseinandersetzung mit dem Judentum im Laufe seines Lebens gewechselt, doch Luthers Grundhaltung sei Zeit seines Lebens dieselbe geblieben: "Er hielt den jüdischen Glauben für verblendet und die Juden für den größten Feind des Christentums."
In der Ausstellung werden Fragen gestellt, Zusammenhänge aufgezeigt, Denkanstöße gegeben, jedoch auf eindeutige Antworten bewusst verzichtet. "Wir wollen den Betrachtern keine Richtigkeiten vorsetzen, sondern zum kritischen Denken anregen", so Hanna Lehming.

Veranstalter: Evangelisches Forum Werra-Meißner

Feste Burg und Welt voll Teufel - Singspiel zu Luthers Leben und Werk

Luther erhält die Bannbulle
Do 05.10.2017 14:33

Zum 500 jährigen Reformationsjubiläum gastiert das Hofgeismarer Musiktheater DINGO am 31.10.2017 mit einem Singspiel zu Luthers Leben und Werk in der Marktkirche in Eschwege. Das Musiktheater Dingo beschäftigt sich seit vielen Jahren mit historischen und zeitkritischen Stoffen und verbindet dabei eine Annäherung an spannende und wichtige Themen mit der dazu passenden Musik. So gelingt eine Mischung aus Information und Einfühlung.
Das Stück "Feste Burg und Welt voll Teufel" lässt Martin Luther als Person lebendig werden. Mit einem Bein marschiert er in Richtung Aufklärung , mit dem anderen aber ist er noch tief im mittelalterlichen Denken verankert. In seinen Liedern greift Luther auf das breite Spektrum mittelalterlicher Sanges- und Musizierkunst zurück. Das Musiktheater bringt Lieder Martin Luthers im Kontext der mittelalterlichen Musik zwischen geistlichem Chorgesang, Minnelied und Spielmannsmusik zu Gehör.
Das historische Singspiel beginnt am Reformationstag, 31.10.2017 um 18.00 Uhr in der Marktkirche.
Karten gibt es für 10,00 € nur an der Abendkasse. Schüler und Studenten zahlen den ermäßigten Eintrittspreis von 6,00 €. Einlass ist ab 17.15 Uhr.
Das Musiktheater wird veranstaltet von Evangelisches Forum Werra-Meißner und Volkshochschule Werra-Meißner mit freundlicher Unterstützung von VR-Bank Werra-Meißner eG, Eschweger Stadtstiftung und Bürgerstiftung Werra-Meißner.

Evangelisches Forum und Werra Rundschau laden zur Publikumsdiskussion über "Fake News"

Mi 26.04.2017 18:00
"Lügenpresse, Lügenpresse…!" skandieren die Sprechchöre der PEGIDA-Demonstranten und US-Präsident Trump bezeichnet kritische Berichterstattung als "Fake News" - während sein eigener Pressestab stattdessen lieber "Alternative Fakten" verbreitet. Im Internet wird es immer schwieriger, wahre von falschen Nachrichten zu unterscheiden: Auf Facebook-Fotomontagen werden unbescholtene Flüchtlinge zu islamistischen Attentätern gemacht und mit den Postings automatisierter Social-Bots können ganze Wahlen beeinflusst werden. Populisten und Verschwörungstheoretiker haben Hochkonjunktur.
Wie kommen wir raus aus der Wahrheitskrise? Wie gehen Journalisten und Publizisten mit dem Fake-News-Phänomen um? Und was kann jeder einzelne gegen Lügen und Lügner unternehmen?
Das Evangelische Forum und die Werra-Rundschau laden dazu ein, diese Fragen miteinander zu diskutieren:
Für die Klartext-Debatte am 4. Mai haben Diana Rissmann (Online-Expertin der Werra Rundschau) und Pfarrer Johannes Meier einen hochkarätigen Experten gewinnen können: Jörg Bollmann ist Journalist und Direktor des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik sowie Geschäftsführer des Hanseatischen Druck- und Verlagshauses und der EKD Media GmbH. Zu seinen beruflichen Stationen gehörten außerdem SAT.1 und NDR.
Diskutieren Sie mit und kommen Sie am Donnerstag, 4. Mai 2017 um 19.30 Uhr ins TAGwerk in Eschwege (Marktplatz 20). Der Eintritt ist frei.

Interreligiöser Dialog mit Muslimen - Erfahrungen aus der Ökumene - Impulse für unsere Gemeinden

Mo 27.03.2017 19:00
Vortrag und Diskussion
Donnerstag, 22. Juni 2017, 19.00 Uhr
Hess.-Lichtenau, Ev. Gemeindehaus, Mühlweg 21
Referent: Volker Dally, Pfarrer und Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission

Im Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen, von Bürgern unterschiedlicher Herkunft geht es auch um einen respektvollen Umgang mit anderen Religionen. Nur so ist ein friedliches Zusammenleben möglich. Doch wie können Christen und Muslime im Werra-Meißner-Kreis einander begegnen? Wie können sie mehr von einander erfahren?


Volker Dally arbeitete - bevor er Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission wurde - mehrere Jahre im interreligiösen Dialog auf Java und in Deutschland. Die Vereinte Evangelische fördert in ihren Mitgliedskirchen das Gespräche mit andersgläubigen Nachbarn, unterstützt Projekte zum gemeinsamen interreligiösen Handeln und veranstalten Trainings in interkultureller und interreligiöser Kompetenz und Konfliktmediation.

LutherLesen - Wie ich sterben kann ....

Mo 27.03.2017 13:00
Donnerstag, 6. April 2017, 19.00 Uhr
"Wie ich sterben kann …"
Luthers Schrift: "Ein Sermon von der Bereitung zum Sterben" (1519)
Rezitiert von Gregor Noellen, Schauspieler am Landestheater Eisenach
Leitung: Dr. Manfred Gerland
Ort: Herleshausen, Ev. Gemeindehaus

In aller Eile, in nur einem Tag, hat Martin Luther dieses kleine Sterbebüchlein auf die Bitte eines Freundes hin verfasst. Es gehört zu den ganz frühen reformatorischen Schriften und ist von einer einzigartigen seelsorgerlichen Kraft. Martin Luther ist darin der festen Überzeugung, dass man sich mit dem Sterben befassen und sich auf den Tod vorbereiten müsse. Es gelte, den Tod und die Angst vor ihm ernst zu nehmen. Im Vordergrund stehen bei ihm jedoch nicht kirchliche Rituale, die als Mittel gegen die Angst vor dem Fegefeuer und der Hölle im Mittelalter verbreitet waren, sondern die Hinwendung zu Jesus Christus, der die Macht des Todes, der Sünde und der Hölle gebrochen hat.
Fegefeuer und Hölle haben für uns Menschen heute ihre Schrecken verloren. Dennoch sind mit dem Tod Ängste verbunden: vor der vernichtenden Kraft, vor unzumutbar langem Leiden, vor der Einsamkeit und davor, andern eine Last zu sein.

Nach einer Einführung von Dr. Manfred Gerland, wird Gregor Noellen, Schauspieler am Landestheater in Eisenach, Auszüge aus Martin Luthers Schrift lesen. Darin schließt sich jeweils eine Gesprächsrunde an.
Es singt der Kirchenchor Herleshausen.

Politischer Suppentopf - Workshop für lokales Essen

Handzettel
Mo 30.01.2017 09:39
Schnippeln, diskutieren, essen
mit Landwirt_Innen und regionalen Initiativen

Ernährung und Essen spielen im Alltag eine große Rolle. Es ist nicht beliebig, Was wir essen noch wie wir essen. Essen macht nicht nur satt. Es bestimmt das Verhältnis zu Gott und dem Nächsten und ist zugleich höchst politisch. Was bewegt Landwirt_Innen in unserer Region und was bewegen regionale Initiativen?
Was können Erzeuger und Verbraucher zu einer guten Ernährung beitragen?
Der Workshop gibt Gelegenheit, sich zu informieren, zu diskutieren, gemeinsam Gemüse zu schnippeln. Auch der Genuss beim Essen kommt nicht zu kurz.

Termin: Samstag, 18. Februar 2017, 13.30 - 18.30 Uhr im Dorfgemeinschafthaus Oberhone.
Die Teinehmerzahl ist auf 40 begrenzt.
Anmeldung bis zum 10. Februar 2017 bei Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost, pfarramt1.eschwege-stadtkirche@ekkw.de

LutherLesen - Christsein im Alltag

Fr 27.01.2017 19:50
Donnerstag, 9. Februar 2017, 19.00 Uhr Kleiner Rathaussaal, Rathaus Großalmerode
Schrift: "Vom ehelichen Leben", rezitiert von Juliane Sandrock, Musikerin.
Leitung: Jörn Klinge

"Mein Sinn steht der Ehe fern", schrieb Martin Luther, als er noch Mönch war. Und dann heiratete er die entlaufene Ordensfrau Katharina von Bora.
Er tat das, um selbst zu tun, was er predigte. Seine Schrift "Vom ehelichen Leben" bedeutete für unzählige Männer und Frauen, die durch herrschaftliche oder kirchliche Gesetze an einem befriedigenden Zusammenleben gehindert wurden, eine Befreiung. Das Traktat ist ein einzigartiges Dokument der Kultur- und Sozialgeschichte und in seiner seelsorgerlichen Einfühlsamkeit auch heute noch höchst aktuell. Im Zusammenleben der Geschlechter in der Ehe und als Familie zeigt sich, was Christsein im Alltag bedeutet.

LutherLesen - Post von Martin Luther - Ausgewähte Briefe

Mi 11.01.2017 15:51
Thema: Post von Martin Luther - Ausgewählte Briefe
An seinen Sohn Johannes, An Justus Jonas und an seine Frau Katharina von Bora

Montag, 16. Januar 2017, 19.00 Uhr Evangelisches Gemeindehaus Sooden (Kircheweg 9)
in Bad Sooden-Allendorf

Er war gehasst und gefürchtet, er stand vor Kaiser und Reichsfürsten, er debattierte und korrespondierte mit den klügsten Köpfen seiner Zeit, seine Schriften füllen Regale. Doch nirgendwo zeigt sich Martin Luther so persönlich wie in seinen Briefen an seine Ehefrau Katharina von Bora, an seinen Sohn Johannes, an seinen Freund Justus Jonas und an andere Weggefährten. Wir lernen ihn darin kennen als feinfühligen, mitempfindenden Begleiter, als liebevoller Vater, als engagierten wie kompromisslosen Kämpfer. Aber auch sein herzliches Verhältnis zu seiner Ehefrau und der Respekt, den er ihr zollte, wird darin deutlich.

Ausgewählte Briefe werden am Montag, 16. Januar 2017 um 19.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus Sooden (Kirchwege 9) in Bad Sooden-Allendorf zu hören sein, rezitiert von Pfarrer Gert Merkel, erläutert und zur Diskussion gestellt von Pfarrer Dr. Daniel Bormuth.
Die Veranstaltung ist der dritte Abend in der Reihe: LutherLesen, zu der das Evangelische Forum unter Leitung von Pfrin. Repp-Jost im Reformationsjubiläum 2017 in sechs verschiedene Städte des Werra-Meißner-Kreises einlädt.

LutherLesen: Die Stimme des Gewissens

Mi 30.11.2016 20:12
In der Veranstaltungsreihe "LutherLesen" lädt das Evangelischen Forum ein zu einem Themenabend "Die Stimme des Gewissens". Als "Gewissensmensch" hat Martin Luther oft mit dem Gewissen gerungen und sich grundlegend mit der Rolle des Gewissens beschäftigt. Dass die Freiheit des Gewissens heute ein so hohes Gut ist, geht auf seinen Gewissensbegriff zurück.
Gregor Nöllen, Schauspieler am Landestheater Eisenach, wird den wichtigsten und berühmtesten Gewissenstext Martin Luthers zu Gehör bringen: die Worte, die er auf dem Reichstag zu Worms vor dem Kaiser und hohen Vertretern der Kirche gesagt hat: " Ich kann und will daher nichts widerrufen, weil gegen das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir."
Was jedoch ist das Gewissen? Und was bedeutet es, sich von seinem Gewissen leiten zu lassen? Die Gäste sind eingeladen, über diese und weitere Fragen ins Gespräch zu kommen.
Der Themenabend beginnt am Mittwoch, 7. Dezember 2016 um 19.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Wanfried.

LutherLesen - Eine Veranstaltungsreihe zum Reformationsjubiläum

Mo 10.10.2016 11:53

2017 feiern wir 500 Jahre Reformation. Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther - der Überlieferung nach - an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug. Für die Entwicklung der Reformation waren die Schriften Martin Luthers von entscheidender Bedeutung. In ihnen zeigt sich nicht nur wie er die gängigen Vorstellungen von Gott, Glauben und Kirche seiner Zeit hinterfragte und neu dachte. Sie sind auch eindrucksvolle Zeugnisse des Menschen Martin Luthers. In der Veranstaltungsreihe LutherLesen soll er in seinen Schriften selbst zu Wort kommen.

An sechs Abenden werden ausgewählte Luther-Texte zu zentralen Themen vorgestellt und diskutiert. Die Texte werden von Schauspielern und anderen Rezitatoren vorgetragen.

Beginn: 19.00 Uhr, Abschluss: 21.00 Uhr


Das Geschenk der Freiheit
Schrift: "Von der Freiheit eines Christenmenschen" (1520)
Rezitiert von: Matthias Sadowsky
Donnerstag, 10. November 2016
Ort: Eschwege, Gemeindehaus Rosengasse
Leitung: Sieglinde Repp-Jost


Die Stimme des Gewissens
Schrift: "Rede auf dem Reichstag zu Worms" (1521)
Rezitiert von Gregor Nöllen, Schauspieler am Landestheater Eisenach
Mittwoch, 7. Dezember 2016
Ort: Wanfried, Ev. Gemeindehaus
Leitung: Dekan Dr. Martin Arnold


Post von Martin Luther - Ausgewählte Briefe
An seinen Sohn Johannes, An Justus Jonas, An seine Frau
Rezitiert von: NN
Montag, 16. Januar 2017
Ort: Bad Sooden Allendorf, Ev. Gemeindehaus
Leitung: Dr. Daniel Bormuth


Christsein im Alltag
Schrift: "Vom ehelichen Leben", Dritter Teil, (1522),
Rezitiert von: NN
Donnerstag, 9. Februar 2017
Ort: Großalmerode, Ev. Gemeindehaus
Leitung: Jörn Klinge


Mitreden und mit entscheiden in der Kirche
Schriften: "An den christlichen Adel dt. Nation: Von des christlichen Standes Bessserung" (1520) und "Dass eine christliche Versammlung oder Gemeinde das Recht habe, alle Lehre zu beurteilen" (1523)
Rezitiert von: NN
Mittwoch, 15. März 2017
Ort: Witzenhausen, Corvinus Haus
Leitung: Dekanin Ulrike Laakmann


Wie ich sterben kann …
Schrift: "Ein Sermon von der Bereitung zum Sterben" (1519)
Rezitiert von Gregor Nöllen, Schauspieler am Landestheater Eisenach
Donnerstag, 6. April 2017
Ort: Herleshausen, Ev. Gemeindehaus
Leitung: Dr. Manfred Gerland

Spiritualität und existenzielle Fragen am Lebensende

Mo 10.10.2016 11:31
Von guten Mächten wunderbar geborgen …
Spiritualität und existenzielle Fragen am Lebensende
Welche Fragen bewegen Menschen am Lebensende?
Welche Bedeutung hat Spiritualität? Wie kann sie gelebt werden?

Referent: Prof. Dr. Traugott Roser
Pfarrer, Palliativseelsorger und Professor für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Seelsorge an der Universität Münster.
Leitung: Sieglinde Repp-Jost
Montag, 14. November, 18.00 Uhr Marktkirche Eschwege
Teilnehmerbeitrag: 3,00 €

Am Lebensende tauchen oft Fragen zum Rückblick und zum Sinn des Lebens auf:
Was wollte ich ursprünglich? Wo stehe ich heute? Wie erfüllt bin ich von meinem Leben?
Was hat mein Leben lebenswert gemacht? In welchen Situationen konnte ich Gefühle von Innigkeit, Geborgenheit, Großzügigkeit, Mitgefühl, Liebe erleben?
Was ist mir wichtig in Bezug auf meine persönlichen, kulturellen und religiösen Werte?
Welche Rituale, Symbole geben mir Geborgenheit?

Prof. Dr. Traugott Roser geht der Bedeutung von Spiritualität am Lebensende nach
und zeigt, wie Menschen in dieser letzten Phase begleitet werden können.
An das Impulsreferat schließt sich eine Diskussion an, in der Mitarbeitende und Freiwillige aus den Bereichen Pflege, Seelsorge und Begleitung von Sterbenden von ihren Erfahrungen berichten.

Evangelisches Forum
in Kooperation mit:
• Klinikum Werra-Meißner
• Hospiz- und PalliativNetz Werra-Meißner  
• Hospizgruppe Eschwege e.V.

vergügt. erlöst. befreit. getauft. Ein Sommer-Kompaktkurs zur Vorbereitung auf die Taufe

Mi 06.07.2016 15:30

"Ich bin nicht getauft. Aber ich interessiere mich für den christlichen Glauben. Vielleicht es gut, wenn man etwas hat, woran man sich halten kann. Kann ich mich auch als Erwachsene taufen lassen? Und wie geht das ohne peinlich zu sein?"

Der Kompaktkurs macht mit den Basics des christlichen Glaubens vertraut.
Am Ende entscheidet jeder selbst ob er oder sie getauft werden möchte.

Der Kompaktkurs findet an vier Abenden im Gemeindehaus Marktkirche statt.

Die Termine:
Mittwoch, 10. August, 18.00 - 19.30 Uhr
Mittwoch, 17. August, 18.00 - 19.30 Uhr
Mittwoch, 24. August, 18.00 - 19.30 Uhr
Mittwoch, 31. August, 18.00 - 19.30 Uhr

Anmeldung bei Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost, Tel. 05651-3588
Pfarramt1.eschwege-stadtkirche@ekkw.de

Was bedeutet Islam? - Vortrag von Dr. Dina El Omari über die Grundlagen des islamischen Glaubens

Fr 20.05.2016 11:53
Der Islam ist, spätestens seit dem 11. September 2001, in den Augen vieler Europäer zu einer höchst fragwürdigen Religion geworden. Aber nicht nur seit der Zuwanderung türkischer Gastarbeiter seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, sondern auch seit dem starken Zustrom muslimischer Flüchtlinge im letzten Jahr gehört die Auseinandersetzung mit dem Islam auf die Tagesordnung. Durch eine Vortragsveranstaltung am 17. Mai 2106 wollte das Evangelische Forum Eschwege dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Wissen zu vertiefen. Dazu konnte eine kluge und sympathische Wissenschaftlerin gewonnen werden: Dr. Dina El Omari. Die Referentin, geboren und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen, arbeitet seit 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Nachwuchsgruppe "Theologie der Barmherzigkeit" am Zentrum für islamische Theologie der Universität Münster und ist dort seit 2015 Verantwortliche des Bereichs Koran und Koranexegese.
Ihr Anliegen ist es, so machte sie deutlich, den Islam als eine Religion zu verstehen, die den Menschen als mündigen Dialogpartner Gottes und nicht als gehorsamen Empfänger göttlicher Befehle begreift. Dazu stellte sie die fünf Säulen des Islams und das muslimische Glaubensbekenntnis vor und erläuterte die einzelnen Elemente und ihre Bedeutung für die Kommunikation zwischen Gott und Mensch.
Besonders wichtig ist ihr und ihren Mitstreitern an die Universität Münster, den Koran in seinen historischen Kontext einzubetten und auf dem Hintergrund der jeweiligen Entstehungssituation zu interpretieren. So relativierte sie viele uns unverständlich oder sogar grausam erscheinende Passagen. Sie wies nach, dass "Barmherzigkeit" die Eigenschaft ist, die im Koran am häufigsten von Gott ausgesagt wird, und zeigte, von diesem "Kern" des Korans herkommend, eine kritische Distanz zu "schwierigen" Versen.
An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion des etwa 50köpfigen Publikums an. Viele waren erstaunt und überrascht, dass die Gräben zwischen Christentum und Islam nicht so tief zu sein scheinen wie gedacht.
Ulrike Arnold

Die Situation der Christen im Nahen Osten

Fr 11.09.2015 20:20
Die Situation der Christen im Nahen Osten
Der Bürgerkrieg in Syrien ist für die gesamte Situation im Nahen Osten eine riesige Katastrophe. 3,6 Millionen Syrer sind aus ihrer Heimat geflohen. Sie suchen Schutz vor allem in den Nachbarstaaten. Allein im Libanon sind über eine Million syrische Flüchtlinge registriert, das ist ein Viertel der Bevölkerungszahl. Die Dunkelziffer ist unbekannt.
Die Christen bilden zwar eine Minderheit gegenüber den Muslimen. Dennoch hat das Christentum im Nahen Osten eine lange Tradition. Sie gehören einer Vielzahl unterschiedlicher Kirchen (orthodoxe, orientalische, mit Rom unierte Ostkirchen und Freikirchen) an.
Wie leben Christen heute in dieser Region? Welche Sorgen, Ängste und Hoffnungen bewegen sie und wie reagieren die Kirchen auf die Situation?
Pfrin. Claudia Barth hat im Rahmen eines dreimonatigen Studienaufenthalts den Libanon bereist und kirchliche Kontakte geknüpft.

Termin: Mittwoch, 23. September 2015, 19.00 Uhr, Gemeindehaus Bei der Marktkirche
Referentin: Pfrin. Claudia Barth
Leitung: Sieglinde Repp-Jost

In Kooperation mit dem Zentrum für Meditation und geistliches Leben im Kloster
Germerode

Bildersturm und Bilderflut

Di 23.06.2015 19:24
Die Macht der Bilder und ihre Infragestellung in der Reformation und heute.

Ein Beitrag zum Themenjahr 2015 "Reformation - Bild und Bibel"
und zum aktuellen religiösen Bilderstreit


Donnerstag, 25. Juni 2015, 20.00 Uhr, Marktkirche

Referent: Dr. Volker Ortmann, Universität Kassel
Leitung: Sieglinde Repp-Jost

In Kooperation mit dem Kunstverein Eschwege e.V. und dem Geschichtsverein Eschwege e.V.


Bilder umgeben uns und üben Macht auf uns aus. Sie provozieren und beeinflussen. Der terroristische Überfall auf die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris hat jüngst gezeigt, dass die Auseinandersetzung zwischen Wort und Bild noch immer nicht ihre Brisanz verloren hat. Wer mit Bildern die Vorstellungswelt der Menschen prägen kann, gewinnt Einfluss.
Das ist keine Erscheinung der Gegenwart. Schon zur Zeit der Reformation wurden die Konflikte und Auseinander-setzungen um die Themen der Reformation nicht nur mit Worten geführt, sondern auch mittels Karikaturen und Lehrbilder, die durch die neue Drucktechnik massenhaft Verbreitung fanden. Zugleich schätzten Reformatoren wie Ulrich Zwingli die Verführungsmacht der Bilder so groß ein, dass sie mit dem Hinweis auf das 2. Gebot forderten, alle Bilder und Statuen aus den Kirchen zu entfernen.
Heute dagegen finden sich auch in evangelischen Kirchen wieder künstlerische Darstellungen. Aktuell zeigt die Evang. Stadtkirchengemeinde Eschwege die Aus-stellung "Bibel-Botschaften" des Malers Elshalom Wieberneit in der Marktkirche. "In unserer medial geprägten Welt finden Menschen über Bilder oft einen leichteren Zugang zu biblischen Geschichten und Vorstellung, sowie zu religiösen Themen allgemein.", so Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost. "Trotzdem gilt, dass der unsichtbare Gott sich in kein menschliches Bild pressen lässt."
Was dieses Spannungsverhältnis bedeutet, wird Dr. Volker Ortmann in seinem Vortrag aufzeigen.

Welche Hilfe beim Sterben wollen wir?

Di 12.05.2015 08:59
Würde, Selbstbestimmung und Sorgekultur am Lebensende
Ein Beitrag zum gesellschaftlichen Streit um die Sterbehilfe

Der Wunsch nach einem schmerzfreien Ableben ist ein menschliches Urbedürfnis.
Zugleich bewegt viele die Angst vor unerträglichem Leid und dem Verlust der eigenen Würde in der letzten Lebensphase. Im Herbst dieses Jahres wird der Bundestag ein Gesetz zur Neuregelung der Sterbehilfe verabschieden. Das Bedeutungsspektrum dessen, was mit Sterbehilfe, im Sinne einer "Hilfe zum Sterben", gemeint ist, ist weit. In den Debatten geht es um die Frage, was erlaubt ist und was strafbar, um die Rolle der Ärzte, den Willen des Patienten, um gesellschaftliche Folgen und nicht zuletzt um mögliche Alternativen zur Sterbehilfe.

Termin: Montag, 15. Juni 2015, 19.00 Uhr, Marktkirche
Referenten: Bischof Dr. Martin Hein und Oberärztin Annette Albrecht
Leitung: Sieglinde Repp-Jost

In Kooperation mit dem Klinikum Werra-Meißner und dem Hospiz und Palliativnetz
Werra-Meißner

Abschied aus der Forums-Arbeit

Di 12.05.2015 08:48
Zum Abschluss des Äthiopien-Abends, zu dem das Ev. Forum am Montag, 11.05.2015 in das Gemeindehaus Bei der Marktkirche eingeladen hatte, gab es für die Teilnehmer nicht nur äthiopischen Kaffee und ein gemeinsames Essen, sondern auch eine "Stracke" für Pfr. Johannes Meier, zusammen mit drei Ton-Figuren aus dem südlichen Äthiopien. Es war die letzte Veranstaltung, die Johannes Meier als Studienleiter im Ev. Forum, zusammen mit Pfrin. Sieglinde Repp-Jost, durchführte. Zum 1. Mai übernahm Pfr. Meier eine landeskirchliche Pfarrstelle zur Förderung des theologischen Nachwuchses und für neue Konzepte in Jugendarbeit in Kassel.
"Schade, dass unsere gemeinsame Arbeit im Forum nun beendet ist. Ich habe gerne mit dir zusammengearbeitet. Bei aller Unterschiedlichkeit waren wir ein gutes Team.", lautete das Resümee von Sieglinde Repp-Jost.
Vor sechs Jahren hatten die beiden Pfarrer als Studienleiter die Arbeit des Forums im Kirchenkreis Eschwege begonnen. Das Ev. Forum greift aktuelle gesellschaftliche Fragen auf, beleuchtet sie aus evangelischer Perspektive und gibt Raum zur Diskussion. Das Forum plant und gestaltet Themen zusammen mit lokalen Kooperationspartnern. Die Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten statt. Künftig wird sich die Arbeit des Ev. Forums auch auf den Kirchenkreis Witzenhausen erstrecken. Als Studienleiter wurde Pfr. Jörn Klinge, Großalmerode, berufen. Aus dem Kirchenkreis Eschwege wird Pfrin. Renja Rentz im Forum mitarbeiten.
Im Mittelpunkt des Äthiopien-Abends stand vor allem die Arbeit von Brot für die Welt. Das evang. Hilfswerk finanziert, berät und begleitet seit vielen Jahren Kirchen und zivilgesellschaftliche Organisationen in ihrer Entwicklungsarbeit in einem der ärmsten Länder weltweit.
Im März hatten die beiden Studienleiter, Sieglinde Repp-Jost und Johannes Meier, die Gelegenheit, an einer Lern- und Begegnungsreise nach Äthiopien teilzunehmen. Die Eindrücke der Reise fasste Johannes Meier in einem Film zusammen, der an diesem Abend den Teilnehmern gezeigt wurde. Zu den Teilnehmern gehörten auch Flüchtlinge aus Äthiopien, die das Land aus politischen Gründen verlassen haben.
Die nächste Veranstaltung des Ev. Forums befasst sich mit dem aktuellen Thema der Sterbehilfe.
"Welche Hilfe beim Sterben wollen wir? Würde, Selbstbestimmung und Sorgekultur am Lebensende"
Das Impulsreferat hält Bischof Dr. Martin Hein. Termin: Montag, 15. Juni 2015, 19.00 Uhr Marktkirche. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Klinikum Werra-Meißner und dem Hospiz- und Palliativnetz Werra-Meißner.

Äthiopien: Vom Hungerland zum afrikanischen "Powerstaat"

Do 09.04.2015 13:49
Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost, Eschwege und Pfr. Johannes Meier, Sontra, bereisten vom 16.-27. März 2015 im Rahmen einer Studienreise das Land.

Äthiopien ist ein Land voller Gegensätze, das sich in einem atemberaubenden Tempo vom Hungerland zu einem afrikanischen "Powerstaat" mit vielen Licht- und Schattenseiten entwickelt. 12 Mitglieder der Kammer für Mission und Ökumene, einem Gremium, das die Kirchenleitung in Fragen von Mission, interreligiösem Dialog, Beziehungen zu Partnerkirchen und Entwicklungspolitik berät, hatten vom 16. - 27. März 2015 die Gelegenheit an einer Studienreise des evangelischen Hilfswerks Brot für die Welt in Äthiopien teilzunehmen, darunter Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost aus Eschwege und Pfarrer Johannes Meier aus Sontra. Ziel der Reise war, die Arbeit von Brot für die Welt und verschiedene entwicklungspolitische Projekte vor Ort kennen zu lernen und mit den Projektpartnern in einen Austausch zu treten. Der Schwerpunkt der Reise lag auf Projekten der Ernährungssicherung im Süden des Landes, der HIV/Aids Prävention und Beratung und einem Projekt zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von armen Familien, insbesondere Frauen, im halb-ländlichen Bereich, einer Vorortregion von Addis Abeba.
80 % der Bevölkerung Äthiopiens lebt von der Landwirtschaft, davon sind 8 % "nahrungsunsicher". Das bedeutet, dass bei einer Gesamtbevölkerung von 92 Mill ca 4-6 Mill Menschen permanent von Hunger bedroht sind. Durch Klimaveränderungen und dem Ausbleiben von Regen haben sie nicht genug Reserven, um sich ernähren zu können.
Durch den Bau von Wasserversorgungskanälen, Staumauern, verbessertem Saatgut und neuen Anbaumethoden können die Erträge deutlich gesteigert werden, so dass die Familien mit dem Verkauf von Überschüssen zusätzliche Einnahmen erzielen.
Die Projekte werden von einheimischen Trägerorganisationen, z.B. der Diakonieabteilung der Kirche oder zivilgesellschaftlichen Gruppen getragen und von Brot für die Welt mit finanziert.
Neben Projektbesuchen standen auch Besuche und Gespräche mit der evang. Mekane Yesus Kirche, der Diakonieabteilung und beim Patriarchen der äthiopisch orthodoxen Tewahedo Kirche auf dem Plan.
"Die Gleichzeitigkeit von unterschiedlichsten Lebensverhältnissen ist faszinierend und verwirrend zugleich," so Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost. Während die Landbevölkerung in Lehmhütten lebt, mit Eselskarren unterwegs ist und den Acker mit einem Ochsengespann umpflügt, entstehen in Addis Abeba unentwegt neue Wohnviertel. In der Rush-Hour sind die Straßen mit Autos verstopft. Junge Leute mit Smartphones, Laptops und Tablets füllen die Straßencafés.
"In den Gesprächen," so Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost "hat uns immer wieder das Verhältnis von Kirche und Diakonie beschäftigt. Es hat mich überrascht, dass da vieles mit uns in Deutschland vergleichbar ist. Die Impulse der Reise gehen weit über das eigentliche Reiseziel hinaus."

Unter dem Thema "Äthiopien - Christentum und Entwicklungspolitik" werden Pfr. Johannes Meier und Pfrin. Sieglinde Repp-Jost am Montag, 11. Mai 2015 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Bei der Marktkirche im Rahmen des Evangelischen Forums von dieser Studienreise berichten.

Bestattungen in landschaftlichen Anlagen und die Auswirkungen auf die Friedhofskultur

Do 09.04.2015 13:45
Das Evangelische Forum lädt Mitglieder der Friedhofsausschüsse und andere Interessierte ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema:

Bestattungen in landschaftlichen Anlagen und die Auswirkungen auf die Friedhofskultur
am Montag, 4. Mai 2015 um 19.00 Uhr im evang. Gemeindehaus Wanfried.

Es referiert Dagmar Kuhle, Landschaftsplanerin im Museum für Sepulkralkultur, Kassel und Fachberaterin für Friedhofsträger.
• Welche Bedürfnisse und Anliegen verbinden Angehörige mit diesen neuen
Bestattungsformen?
• Welche Anbieter und Konstrukte sind derzeit am Markt?
• Mit welchen Auswirkungen auf die Friedhofskultur ist zu rechnen?
• Wie können Friedhofsträger auf die Bedürfnisse reagieren?
Welche alternativen Gestaltungsformen sind auch auf Friedhöfen möglich?

Anmeldung bis zum 30.40.2015 bei Pfrin. Sieglinde Repp-Jost, Tel. 3588
Der Teilnehmerbeitrag beträgt 3,-- € pro Person.

Ev. Forum lädt ein: Die Kirche und das Geld

Mi 27.08.2014 14:00
Die Kirche soll möglichst im Dorf bleiben, aber der Skandal um die teure Bischofsresidenz in Limburg, die Diskussion um die Staatsleistungen an die Kirchen und das geänderte Verfahren bei der Erhebung der Kirchensteuer auf Zinserträge hat viele verärgert oder zumindest irritiert.
Wir wollen es wissen und fragen kritisch:
Woher kommt das Geld der Kirche? Wer bestimmt und entscheidet was mit dem Geld passiert? Gibt es genügend Transparenz und Kontrolle? Warum und wofür zahlt der Staat der Kirche Geld? Ist das Kirchensteuersystem noch zeitgemäß? Wie finanzieren sich andere Kirchen, z.B. in der Ökumene? Wohin geht die Reise? Was muss sich ändern?

Gäste:
Erwin Ritte, Kirchenverwaltungsdirektor
Andreas Koch, Kirchenkreisamtsleiter
Rudolf Bausch, Evang. Mission in Solidarität, e.V.
Prof. Dr. Axel Denecke, Initiative "Reform der Kirchenfinanzierung"

Wann?
Mittwoch, 17. September 2014, 19.30 Uhr

Wo?
Marktkirche, Eschwege

Ev. Forum lädt ein: 60 Jahre Teilung der Koreanischen Halbines - Mit dem PeaceTrain zur Einheit Koreas?

Mo 21.07.2014 10:47
Mit einer besonderen Forums-Veranstaltung im Grenzmuseum "Schifflersgrund" bei Bad Sooden-Allendorf wollen wir einen Blick auf die noch immer geteilte Koreanische Halbinsel werfen:

- Filmreportage von Johannes Meier
- Vortrag von Koreaexperte Daniel Jung
- Reiseberichte der PeaceTrain-Pilger
- Begegnung und Diskussion

Über 60 Jahre ist die Koreanische Halbinsel schon geteilt: Die Grenze zwischen dem kommunistischen Kim-Regime im Norden und der Republik Korea im Süden ist heute unüberwindlicher denn je. Das wiedervereinigte Deutschland gilt besonders den koreanischen Christen als Vorbild. Wie einst die Kirchen in Ostdeutschland, engagieren sich auch viele Christen in Korea für eine friedliche Wiedervereinigung ihres Landes.
Anlässlich der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im südkoreanischen Busan setzten die koreanischen Kirchen einen Friedenszug auf die Schiene: Als symbolische Pilgerfahrt vom wiedervereinigten Berlin bis zur noch immer geteilten Koreanischen Halbinsel. Ein Kamerateam war auf dieser Peace-Train Tour dabei.
Drei Wochen lang und über 11000 km haben Filmemacher Johannes Meier und sein Kameramann Frank Witte die über einhundert christlichen Friedensaktivisten aus aller Welt auf ihrer außergewöhnlichen Zugreise durch Moskau, Irkutsk, und Peking bis nach Korea begleitet. Die große Frage von Anfang an war: Darf der Peace-Train von China aus auch die Grenze nach Nordkorea passieren, um schließlich zur südlichen Halbinsel zu gelangen? Bis zur letzten Minute wurde verhandelt...

Veranstaltungsort: Grenzmuseum Schifflersgrund, Platz der Wiedervereinigung 1, Asbach-Sickenberg
Datum und Zeit: 25.07.2014, 19.30 Uhr

Eintritt frei.

Gefährliche Lust: Mann steht auf Kind - Wenn wahr wird, was nicht sein darf

Di 24.06.2014 13:37
Eine Veranstaltung des Evangelischen Forums Eschwege zum Thema Pädophilie

Kinder brauchen Schutz! Sie dürfen nicht belästigt, manipuliert oder misshandelt werden. Auf keinen Fall sollen sie zu Opfern sexualisierter Gewalt werden.
Deshalb dürfen alle Formen von Gefährdung oder Missbrauch nicht geleugnet oder verharmlost werden. Das ist Konsens in unserer Gesellschaft - zum Glück!
Aber was ist mit Menschen, die sich von Kindern sexuell angezogen fühlen?
Schon die Vorstellung ist zutiefst beunruhigend.

In der Kirche geht es um Vertrauen. Dort, wo Vertrauen manipuliert oder gar missbraucht wird, insbesondere das Vertrauen von Schutzbefohlenen, ist der Fall tief.
Als Kirche haben wir - auch in der jüngsten Vergangenheit - diese Erfahrung gemacht. Die Folgen sind schwerwiegend und reichen tief: für alle Betroffenen, Opfer und Täter,
für Mitarbeitende und die, die Leitungsverantwortung tragen, für Ehrenamtliche und Gemeindeglieder.

In einer Informations- und Diskussionsveranstaltung des Evangelischen Forums stellen wir uns als Kirche dem Thema der gefährlichen Lust:

Pädophilie
Mann steht auf Kind. Wenn wahr wird, was nicht sein darf.

Wir fragen:
Was ist Pädophilie? Ist diese problematische sexuelle Neigung veränderbar? Wie kann sie behandelt werden, um nicht zum Täter zu werden?
Welche Haltung nimmt die Kirche zu dieser sexuellen Neigung ein? Was geschieht, wenn ein Verdacht im Raum steht? Was tut die Kirche, um Kinder zu schützen? Welche Hilfe erfahren Opfer
und welche Maßstäbe gelten im Umgang mit Tätern?
An der Diskussion nehmen als Fachfrau, Mandy Körner, Diplompsychologin und Therapeutin im Präventionsprojekt Dunkelfeld "Kein Täter werden" der Medizinischen Hochschule Hannover
und Pröpstin Katrin Wienold-Hocke, Pfarrerin und Mitglied der Kirchenleitung teil.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 16. Juli 2014 um 19.00 Uhr in der Marktkirche statt.

Klartext-Debatte in Witzenhausen: Was sind uns Lebensmittel wert?

Klartext-Debatte: Was sind uns Lebensmittel wert?
Mi 23.04.2014 18:29
"Was sind uns Lebensmittel wert?" Dieser Frage wird die Diskussionsveranstaltung "Klartext - die aktuelle Debatte" am Montag, 28. April, auf den Grund gehen. Das evangelische Forum veranstaltet die offene Publikumsdebatte erstmals in Zusammenarbeit mit der HNA im Capitol-Kino in Witzenhausen.

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz werden weltweit ein Drittel aller Lebensmittel, die für den menschlichen Verbrauch produziert werden, weggeworfen. Darin sehen viele Menschen ein Problem und versuchen, diese Lebensmittel doch noch einer anderen Bestimmung zuzuführen. Ein Beispiel dafür ist "Containern" - also noch essbare Lebensmittel aus Müllcontainern mitnehmen. Bei der Diskussion soll ein Blick darauf geworfen werden, welche konkreten Schritte getan werden müssten, um die Lebensmittelverschwendung zu verringern. Kann dies auch "normal" gelebt werden? Wo ist der Mittelweg zwischen containern und achtlosem Konsum?

Darüber werden Vertreter unterschiedlicher Sichtweisen diskutieren. Mit dabei ist unter anderem Gerd Bruno Inkermann aus Witzenhausen. Der Agrarökonom ist Leiter der Ökumenischen Werkstatt in Kassel, einer Einrichtung der Landeskirche, die sich mit weltweiten Gerechtigkeitsfragen beschäftigt. Zudem stellen sich Container-Aktivistin Tamara Gremmelspacher, Renate Grimm, Leiterin der Witzenhäuser Tafel, und Rainer Rausch, Marketingleiter der Firma Tegut, der Diskussion. Zur Einführung in das Thema wird Kinobetreiber Ralf Schuhmacher einen Kurzfilm zeigen.

Durch den Abend führt Johannes Meier, evangelischer Pfarrer in Sontra und Studienleiter des Evangelischen Forums. Das evangelische Forum ist eine Bildungseinrichtung des Kirchenkreises Eschwege, die künftig verstärkt mit dem Kirchenkreis Witzenhausen kooperieren möchte.

Das Format "Klartext" habe in Eschwege bereits Tradition und soll nun auch in Witzenhausen etabliert werden, sagt Meier. Für die Witzenhäuser Allgemeine wird Sina Beutner anwesend sein.

(Text von Sina Beutner, HNA)

Die Veranstaltung findet am Montag, 28. April, ab 19.30 Uhr im Capitol-Kino Witzenhausen statt. Der Eintritt ist frei.

Das besondere Weihnachtsgeschenk für Paare

Mi 11.12.2013 11:33
Ein Abend zu zweit am Valentinstag

"Ein Glück, dass es dich gibt"

Ein Fest für Liebende, die offen sind für neue Glückmomente

Erinnern Sie sich an den Zauber des Anfangs und erhalten Sie neue Anregungen für ein glückliches Miteinander im Alltag

- Persönlicher Segen für Paare im Gottesdienst
- Liebeslieder zum Lachen und Träumen
- Ein "Mahl für Liebende" im Kerzenschein
- Impulse für ein glückliches Miteinander im Alltag

Lassen Sie sich verwöhnen mit lustvollen Kostproben für Leib und Seele, Süßes und Scharfes, beziehungsreichen Fragen und musikalischen Leckerbissen
mit dem Duo musica e parole mit Katharina Richter und Rudolf Gäbler aus Berlin.

Termin: Freitag, 14. Februar 2014
Beginn: 19.00 Uhr in der Marktkirche.
Das weitere Programm findet im Gemeindehaus Bei der Marktkirche statt.

Der Abend kostet pro Paar 65,- €.
Darin enthalten sind ein Sektempfang, das Menü und das musikalische Programm.

Veranstalter: Evangelisches Forum Eschwege

"Mensch, Kirche!? - Was ich meiner Kirche gerne sagen möchte …"

''Mensch, Kirche!?''
Mo 16.09.2013 21:53
In der Woche vor der KV-Wahl lädt das Evangelische Forum Eschwege ein zu einer Veranstaltung mit dem Titel: "Mensch, Kirche!? - Was ich meiner Kirche gerne sagen möchte!". Als Gäste werden sechs "prominente" evangelische Kirchenmitglieder aus der Region, z.B. der Sportler Philipp Mock und der Chef der Geriatrie, Dr. Uwe Streckenbach und andere, nach ihren Erfahrungen mit ihrer Kirche befragt. Welche Rolle haben Glauben und Kirche in ihrem Leben bisher gespielt? Wofür sollte Kirche aus ihrer Sicht da sein und sich in der Region stark machen? Der Gesprächsabend ist für alle gedacht, die sich in ihren Gemeinden engagieren und in ihrer Kirche etwas bewegen wollen. Er findet am Mittwoch, 25.09.2013 um 20.00 Uhr in der Marktkirche statt.