Aktuelles - Evangelisches Forum

Wie lebt es sich als Jude / als Jüdin in Deutschland?

Mi 20.05.2020 14:46
"Wie lebt es sich als Jude und als Jüdin in Deutschland?", um diese Frage geht es bei unserer digitalen Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein "Freunde und Freundinnen jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis"

am Donnerstag, 28.05.2020, 19.00 Uhr

Gesprächspartner sind Manuel Pelz, Mitglied der jüdischen Gemeinde Felsberg, und Anna Pelz, Dr. Michael Dorhs, Leiter des Referates für Schule und Unterricht Landeskirchenamt und Dekan i.R. Dr. Martin Arnold, Vorsitzender des Vereins "Freunde und Freudinnen des jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis".
Moderiert wird das Gespräch von Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost.

Im Gebiet des heutigen Werra-Meißner Kreis gab es einst an 14 Orten ein lebendiges jüdisches Leben. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten und ihrer Politik der Diskriminierung, Vertreibung und Vernichtung der Juden ist dieses Leben fast völlig erloschen.
Antisemitismus und Gewalt gegen Juden sind auch heute, 75 Jahre nach dem Holocaust, in Deutschland nicht verschwunden. Welche Erfahrungen machen Jüdinnen und Juden heute? Wie leben sie ihre jüdische Identität im Alltag? Kann man sich heute als Jude im Werra-Meißner-Kreis outen?
Judenfeindschaft war lange Zeit auch in Kirche und Theologie verbreitet. Man leugnete, dass Jesus ein Jude war und wollte alle Elemente der jüdischen Tradition aus dem kirchlichen Leben tilgen.
Wo steht die Kirche heute? Wie hat sich der Blick auf das Judentum verändert?
In der ehemaligen Synagoge in Abterode, einem Dorf am Fuß des Meißners, wurde 2019 der Lern- und Gedenkort jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis eröffnet. Der Trägerverein will Spuren des jüdischen Lebens in der Region sichtbar machen und Antijudaismus und Antisemitismus entgegenwirken.


Die Veranstaltung wird in Form eines Web-Seminars mit der Plattform Zoom durchgeführt.
Haben Sie keine Angst vor der Technik, sie ist auch für technisch weniger versierte Menschen gut zu handhaben. Für die Live-Teilnahme benötigen Sie einen PC / Laptop mit Kamera und Ton.
Nach Ihrer Anmeldung per Mail erhalten Sie einen Link mit den Zugangsdaten und einer Anleitung, wie Sie die App herunterladen.

Bitte melden Sie sich bis Montag, 25.05.2020 per Mail an unter:
ev.forum-wmk@ekkw.de

Bibelgespräch "Brannte nicht unser Herz?" Ostern zwischen Glauben und Zweifeln

Mi 22.04.2020 13:59
Liebe Freundinnen und Freunde des Evangelischen Forums Werra-Meißner,

nach drei Wochen lock-down sehnen sich viele nach Begegnung und Austausch.

Genau dafür ist das Evangelische Forum ja eigentlich da.

Ich lade Sie herzlich ein zu einem Bibelgespräch per Video-Meeting:

Haben Sie Interesse, mit mir eine biblische Ostergeschichte zu lesen und sich darüber auszutauschen?

"Brannte uns nicht das Herz?" - Ostern zwischen Glauben und Zweifeln

Wir lesen gemeinsam die Geschichte von den Emmaus-Jüngern aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 24 und tauschen uns mit Hilfe der Methode des Bibel-Teilens darüber aus.

Wann?
Donnerstag, 23. April 2020, 19.30 bis 20.30 Uhr

Wie funktioniert es?
Sie benötigen ein Endgerät mit einer Kamera und einem Mikrofon (Smartphone oder Laptop oder I-Pad). Wenn Sie nachfolgenden Link anklicken, können Sie dem Meeting beitreten. Sollten Sie bereits die Zoom-App auf Ihrem Endgerät installiert haben, müssen Sie nur die Meeting-ID und das Passwort eingeben.

Zoom-Meeting beitreten
zoom.us/j/316691441?pwd=QW91K1ZlTWNNM3BZSXhqY3p3blRjZz09

Wie ist das mit dem Datenschutz?
Das Evangelische Forum arbeitet mit einer Lizenz der Firma Connect4video, die mit der Video-Plattform easymeet24/zoom die Datenschutzvorgaben der EKD garantiert.

Wenn Sie an diesem Bibelgespräch per Video-Meeting teilnehmen möchten, melden Sie sich doch bitte bei mir an.

Ich möchte mit diesem Experiment auch testen, ob wir andere Veranstaltungen, die bereits geplant sind, evt. auch als Video-Meeting durchführen können.

Bleiben Sie behütet!

Ihre
Sieglinde Repp-Jost

Evangelisches Forum in Corona Zeiten

Do 09.04.2020 16:11
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Evangelischen Forums Werra-Meißner!

In dieser Woche feiern Christen in dieser Weltweitkatastrophe, dass Kreuz und Tod nicht das Ende sind. Jesus Christus ist auferstanden, damit auch wir leben.
Gott hat das Böse überwunden, nicht indem er es mit Waffen und Gewalt bekämpfte, sondern von innen her. Indem er sich ihm aussetzte. Gott ist stärker als der Tod.
Das ist kaum zu glauben und doch wahr.

Die Corona-Pandemie führt dazu, dass wir die nächste Veranstaltung am 19.04.2020 absagen müssen. Zusammen mit der Hospizgruppe Eschwege e.V. hatten wir den Pantomimen und Klink-Clown zu einem Pantomimen-Theater in die Marktkirche eingeladen. Diese Veranstaltung findet nun nicht statt.

Da wir nicht wissen, wann öffentliche Veranstaltungen wieder möglich sein werden, möchte ich Sie gerne zu einem Experiment einladen: Ein Bibelgespräch per Video-Meeting. Haben Sie Interesse, mit mir eine biblische Ostergeschichte zu lesen und sich darüber auszutauschen?

"Brannte uns nicht das Herz?" - Ostern zwischen Glauben und Zweifeln
Wir lesen gemeinsam die Geschichte von den Emmaus-Jüngern aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 24 und tauschen uns mit Hilfe der Methode des Bibel-Teilens darüber aus.

Wann?
Donnerstag, 23. April 2020, 19.30 bis 20.30 Uhr

Wie funktioniert es?
Sie benötigen ein Endgerät mit einer Kamera und einem Mikrofon (Smartphone oder Laptop oder I-Pad). Wenn Sie nachfolgenden Link anklicken, können Sie dem Meeting beitreten. Sollten Sie bereits die Zoom-App auf Ihrem Endgerät installiert haben, müssen Sie nur die Meeting-ID und das Passwort eingeben.

Zoom-Meeting beitreten
zoom.us/j/316691441?pwd=QW91K1ZlTWNNM3BZSXhqY3p3blRjZz09

Wie ist das mit dem Datenschutz?
Das Evangelische Forum arbeitet mit einer Lizenz der Firma Connect4video, die mit der Video-Plattform easymeet24/zoom die Datenschutzvorgaben der EKD garantiert.

Wenn Sie Interesse an diesem Bibelgespräch per Video-Meeting haben, geben Sie mir doch per Mail eine kurze Nachricht. Sie können mich gerne auch anrufen, wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen.

Ich möchte mit diesem Experiment auch testen, ob wir andere Veranstaltungen, die bereits geplant sind, evt. auch als Video-Meeting durchführen können.

Nun wünsche ich Ihnen Gottes Segen in diesen Zeiten und ein frohes Osterfest.

Ihre
Sieglinde Repp-Jost

Nächstenliebe verlangt Klarheit

Mo 24.02.2020 16:24
Zum Umgang mit rechtspopulistischen und nationalistischen Tendenzen aus christlicher Sicht

Das Evangelische Forum Werra-Meißner lädt ein zur Auseinandersetzung mit einem aktuellen und brisanten Thema am Mittwoch, 11.03.2020, um 19.00 Uhr in der Marktkirche, Eschwege.
Gäste des Abends sind: Superintendent Andreas Piontek, Evangelischer Kirchenkreis Mühlhausen, Landrat Stefan Reuß, Werra-Meißner-Kreis, Katharina Franke, Koordinatorin "Demokratie leben", Jugendbildungsstätte Burg Ludwigstein.

Am 6. Februar dieses Jahres hat sich in Thüringen ein Ministerpräsident mit den Stimmen der AfD ins Amt wählen lassen. Von vielen wurde dies als "Tabubruch" verstanden. Doch nationalistische Einstellungen und rechtspopulistische Parolen sind in vielen Teilen der Gesellschaft verbreitet. Sie sind der Boden, auf dem Hass und rassistische Gewalttaten wie in Hanau gedeihen.
"Nächstenliebe verlangt Klarheit!" unter diesem Motto ruft die Evangelische Kirche Mitteldeutschland (EKM) dazu auf, sich aus christlicher Perspektive mit dem rechtspopulistischen Gedankengut auseinanderzusetzen und eine klare Haltung einzunehmen.
Worum geht es den Rechten? Warum ist rechtsextremes Gedankengut mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar? Was ist zu tun?

Das Evangelische Forum Werra-Meißner will mit dieser Veranstaltung aufklären, eine Orientierung aus christlicher Perspektive geben und zur Diskussion einladen.

Weihnachten für Neugierige

So 01.12.2019 19:03


"Weihnachten für Neugierige" heißt unsere letzte Veranstaltung in diesem Jahr, die wir am Samstag, 7. Dezember zusammen mit der Evangelischen Familienbildungsstätte/Mehrgenerationenhaus in der Reihe "Weißt du, was ich glaube?" durchführen.
Um 16.00 Uhr laden wir Neugierige in die Marktkirche in Eschwege ein, das christliche Weihnachtsfest zu entdecken. Kinder der Kita Am Schwanenteich spielen die Weihnachtsgeschichte. An verschiedenen Stationen im Kirchenraum kann man die Bedeutung von Weihnachtsbräuchen erkunden.
Mit dieser Veranstaltung setzen wir unsere Reihe der Begegnung und des Austausches mit Menschen muslimischen Glaubens fort.

Wir freuen uns, wenn auch Sie dabei sind!

Das Kreuz mit dem Kreuz

Kreuzigung von Caravaggio
Mi 13.03.2019 11:11
Impulsvortrag mit Gespräch

Das Kreuz ist das zentrale Zeichen des Christentums.
Doch wofür genau steht es und welchen Sinn macht es, heute vom Kreuz zu reden?
Zu Beginn der Passionszeit lädt das Evangelische Forum Werra-Meißner ein zu einem Vortrag von Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost und anschließendem Gespräch am
Mittwoch, 13. März 2019 um 19.00 Uhr im Gemeindehaus Marktkirche.
In dem Vortrag geht es um eine biblische Grundierung und theologische Orientierung.
Die erscheint notwendig, denn in aktuellen Debatten wird das Kreuz häufig politisch als Symbol für eine Leitkultur missbraucht.
Das Kreuz ist jedoch nicht einfach "ein heimatlicher Wandschmuck", ein Stück Folklore, oder Symbol für Tradition, sondern Sinnbild für den Kern des christlichen Glaubens: für eine Erfahrung der Kraft an einem Punkt, an dem es eigentlich nichts mehr zu sagen gibt.
Dieses Unsagbare, Unverständliche macht es schwer, vom Kreuz zu sprechen.
Doch genau darum geht es an diesem Abend: Was ist der Sinn des Kreuzes und wie lässt sich davon reden.

SALAM - Jazz und Poesie zwischen den Kulturen

Jazzformation Ufermann
Mo 13.08.2018 15:47
Zu Beginn der Interkulturellen Woche präsentiert die Jazzformation Ufermann aus Wuppertal mit der marokkanischen Sängerin Hayat Chaoui ihr Projekt SALAM, das Religionen und Kulturen, Erinnerungen und Erwartungen verbindet und nach dem Gemeinsamen sucht. Dabei trifft zeitgenössischer Jazz auf jahrhundertealte Traditionen, Lyrik auf Leben, der Orient auf den Okzident. Spirituelle Motive und Lieder aus dem christlichen, islamischen und jüdischen Kulturkreis verbinden sich jeweils mit Elementen aus der vermeintlich fremden Tradition.

Termin: Sonntag, 23. September 2018, 17.00 Uhr
Ort: Aula der Anne-Frank-Schule, Eschwege, Fliederweg 3
Eintritt: frei, Bitte um eine Spende am Ausgang
Moderation: Sieglinde Repp-Jost

Was wird aus unseren Dorfkirchen?

Mo 13.08.2018 15:45

Ideen, Gestaltungsvorschlage und Konzepte praxisnah und umsetzbar für die Gemeinden
Termin: 30. August, 2018, 19.00 Uhr
Ort: ,,Winterkirche" der St. Crucis-Kirche (Kirchplatz 1) in Bad Sooden-Allendorf

Referierende: Frau Elke Bergt, Referatsleiterin Bauwesen der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und Herrn Timo Koch, Dezernent für Bau- und Liegenschaften der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck
Moderation: Jörn Jakob Klinge

Evangelische Forum: "Da berühren sich Himmel und Erde" - Resonanzerfahrungen in der Religion

Do 17.05.2018 09:52
In der Veranstaltungsreihe "Resonanz", die sich mit dem gleichnamigen Buch von Hartmut Rosa, Soziologe in Jena befasst, lädt das Evangelische Forum Werra-Meißner ein zum dritten und letzten Gesprächsabend am Mittwoch, 23. Mai 2018, 19.00 Uhr, Marktkirche (Café-Ecke, Südempore), Eschwege.

"DA BERÜHREN SICH HIMMEL UND ERDE!" - Resonanzerfahrungen in der Religion
Viele Menschen sehnen sich danach, von dem ganz Anderen, dem Unsagbaren, Göttlichen berührt zu werden. Religion ist das Versprechen, dass die Welt oder das Universum oder Gott zu uns sprechen und wir unsererseits antworten und zu ihnen in Beziehung treten können. Dies geschieht vornehmlich in Riten und Praktiken, in Liedern und Erzählungen, aber auch in Gebet und Meditation. Was sind Voraussetzungen - wie können Resonanzachsen zwischen Himmel und Erde entstehen, so dass etwas zum Fließen kommt?

Leitung: Dr. Manfred Gerland, Pfarrer für Meditation und geistliches Leben, Kloster Germerode

"Ertragen können wir sie nicht" - Martin Luther und die Juden

Do 05.10.2017 14:57
Eine Wanderausstellung der Evang.-Luth. Kirche in Norddeutschland, Referat Christlich-Jüdischer Dialog

Vom 27.10.-24.11.2017 in der Marktkirche

Die Ausstellung gibt einen Überblick über Leben und Wirken des Reformators und beschäftigt sich dann mit dem problematischen Verhältnis Martin Luthers zu den Juden. "Der Reformator war ein genialer theologischer Denker, Liederdichter und mutiger Reformator der Kirche, aber auch ein vehement antijüdischer Kirchenmann", so Hanna Lehming, Referentin für christlich-jüdischen Dialog im Zentrum für Mission und Ökumene der Nordkirche. Zwar habe die Tonlage seiner Auseinandersetzung mit dem Judentum im Laufe seines Lebens gewechselt, doch Luthers Grundhaltung sei Zeit seines Lebens dieselbe geblieben: "Er hielt den jüdischen Glauben für verblendet und die Juden für den größten Feind des Christentums."
In der Ausstellung werden Fragen gestellt, Zusammenhänge aufgezeigt, Denkanstöße gegeben, jedoch auf eindeutige Antworten bewusst verzichtet. "Wir wollen den Betrachtern keine Richtigkeiten vorsetzen, sondern zum kritischen Denken anregen", so Hanna Lehming.

Veranstalter: Evangelisches Forum Werra-Meißner

Feste Burg und Welt voll Teufel - Singspiel zu Luthers Leben und Werk

Luther erhält die Bannbulle
Do 05.10.2017 14:33

Zum 500 jährigen Reformationsjubiläum gastiert das Hofgeismarer Musiktheater DINGO am 31.10.2017 mit einem Singspiel zu Luthers Leben und Werk in der Marktkirche in Eschwege. Das Musiktheater Dingo beschäftigt sich seit vielen Jahren mit historischen und zeitkritischen Stoffen und verbindet dabei eine Annäherung an spannende und wichtige Themen mit der dazu passenden Musik. So gelingt eine Mischung aus Information und Einfühlung.
Das Stück "Feste Burg und Welt voll Teufel" lässt Martin Luther als Person lebendig werden. Mit einem Bein marschiert er in Richtung Aufklärung , mit dem anderen aber ist er noch tief im mittelalterlichen Denken verankert. In seinen Liedern greift Luther auf das breite Spektrum mittelalterlicher Sanges- und Musizierkunst zurück. Das Musiktheater bringt Lieder Martin Luthers im Kontext der mittelalterlichen Musik zwischen geistlichem Chorgesang, Minnelied und Spielmannsmusik zu Gehör.
Das historische Singspiel beginnt am Reformationstag, 31.10.2017 um 18.00 Uhr in der Marktkirche.
Karten gibt es für 10,00 € nur an der Abendkasse. Schüler und Studenten zahlen den ermäßigten Eintrittspreis von 6,00 €. Einlass ist ab 17.15 Uhr.
Das Musiktheater wird veranstaltet von Evangelisches Forum Werra-Meißner und Volkshochschule Werra-Meißner mit freundlicher Unterstützung von VR-Bank Werra-Meißner eG, Eschweger Stadtstiftung und Bürgerstiftung Werra-Meißner.

Evangelisches Forum und Werra Rundschau laden zur Publikumsdiskussion über "Fake News"

Mi 26.04.2017 18:00
"Lügenpresse, Lügenpresse…!" skandieren die Sprechchöre der PEGIDA-Demonstranten und US-Präsident Trump bezeichnet kritische Berichterstattung als "Fake News" - während sein eigener Pressestab stattdessen lieber "Alternative Fakten" verbreitet. Im Internet wird es immer schwieriger, wahre von falschen Nachrichten zu unterscheiden: Auf Facebook-Fotomontagen werden unbescholtene Flüchtlinge zu islamistischen Attentätern gemacht und mit den Postings automatisierter Social-Bots können ganze Wahlen beeinflusst werden. Populisten und Verschwörungstheoretiker haben Hochkonjunktur.
Wie kommen wir raus aus der Wahrheitskrise? Wie gehen Journalisten und Publizisten mit dem Fake-News-Phänomen um? Und was kann jeder einzelne gegen Lügen und Lügner unternehmen?
Das Evangelische Forum und die Werra-Rundschau laden dazu ein, diese Fragen miteinander zu diskutieren:
Für die Klartext-Debatte am 4. Mai haben Diana Rissmann (Online-Expertin der Werra Rundschau) und Pfarrer Johannes Meier einen hochkarätigen Experten gewinnen können: Jörg Bollmann ist Journalist und Direktor des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik sowie Geschäftsführer des Hanseatischen Druck- und Verlagshauses und der EKD Media GmbH. Zu seinen beruflichen Stationen gehörten außerdem SAT.1 und NDR.
Diskutieren Sie mit und kommen Sie am Donnerstag, 4. Mai 2017 um 19.30 Uhr ins TAGwerk in Eschwege (Marktplatz 20). Der Eintritt ist frei.

Interreligiöser Dialog mit Muslimen - Erfahrungen aus der Ökumene - Impulse für unsere Gemeinden

Mo 27.03.2017 19:00
Vortrag und Diskussion
Donnerstag, 22. Juni 2017, 19.00 Uhr
Hess.-Lichtenau, Ev. Gemeindehaus, Mühlweg 21
Referent: Volker Dally, Pfarrer und Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission

Im Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen, von Bürgern unterschiedlicher Herkunft geht es auch um einen respektvollen Umgang mit anderen Religionen. Nur so ist ein friedliches Zusammenleben möglich. Doch wie können Christen und Muslime im Werra-Meißner-Kreis einander begegnen? Wie können sie mehr von einander erfahren?


Volker Dally arbeitete - bevor er Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission wurde - mehrere Jahre im interreligiösen Dialog auf Java und in Deutschland. Die Vereinte Evangelische fördert in ihren Mitgliedskirchen das Gespräche mit andersgläubigen Nachbarn, unterstützt Projekte zum gemeinsamen interreligiösen Handeln und veranstalten Trainings in interkultureller und interreligiöser Kompetenz und Konfliktmediation.

LutherLesen - Wie ich sterben kann ....

Mo 27.03.2017 13:00
Donnerstag, 6. April 2017, 19.00 Uhr
"Wie ich sterben kann …"
Luthers Schrift: "Ein Sermon von der Bereitung zum Sterben" (1519)
Rezitiert von Gregor Noellen, Schauspieler am Landestheater Eisenach
Leitung: Dr. Manfred Gerland
Ort: Herleshausen, Ev. Gemeindehaus

In aller Eile, in nur einem Tag, hat Martin Luther dieses kleine Sterbebüchlein auf die Bitte eines Freundes hin verfasst. Es gehört zu den ganz frühen reformatorischen Schriften und ist von einer einzigartigen seelsorgerlichen Kraft. Martin Luther ist darin der festen Überzeugung, dass man sich mit dem Sterben befassen und sich auf den Tod vorbereiten müsse. Es gelte, den Tod und die Angst vor ihm ernst zu nehmen. Im Vordergrund stehen bei ihm jedoch nicht kirchliche Rituale, die als Mittel gegen die Angst vor dem Fegefeuer und der Hölle im Mittelalter verbreitet waren, sondern die Hinwendung zu Jesus Christus, der die Macht des Todes, der Sünde und der Hölle gebrochen hat.
Fegefeuer und Hölle haben für uns Menschen heute ihre Schrecken verloren. Dennoch sind mit dem Tod Ängste verbunden: vor der vernichtenden Kraft, vor unzumutbar langem Leiden, vor der Einsamkeit und davor, andern eine Last zu sein.

Nach einer Einführung von Dr. Manfred Gerland, wird Gregor Noellen, Schauspieler am Landestheater in Eisenach, Auszüge aus Martin Luthers Schrift lesen. Darin schließt sich jeweils eine Gesprächsrunde an.
Es singt der Kirchenchor Herleshausen.

Politischer Suppentopf - Workshop für lokales Essen

Handzettel
Mo 30.01.2017 09:39
Schnippeln, diskutieren, essen
mit Landwirt_Innen und regionalen Initiativen

Ernährung und Essen spielen im Alltag eine große Rolle. Es ist nicht beliebig, Was wir essen noch wie wir essen. Essen macht nicht nur satt. Es bestimmt das Verhältnis zu Gott und dem Nächsten und ist zugleich höchst politisch. Was bewegt Landwirt_Innen in unserer Region und was bewegen regionale Initiativen?
Was können Erzeuger und Verbraucher zu einer guten Ernährung beitragen?
Der Workshop gibt Gelegenheit, sich zu informieren, zu diskutieren, gemeinsam Gemüse zu schnippeln. Auch der Genuss beim Essen kommt nicht zu kurz.

Termin: Samstag, 18. Februar 2017, 13.30 - 18.30 Uhr im Dorfgemeinschafthaus Oberhone.
Die Teinehmerzahl ist auf 40 begrenzt.
Anmeldung bis zum 10. Februar 2017 bei Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost, pfarramt1.eschwege-stadtkirche@ekkw.de

LutherLesen - Christsein im Alltag

Fr 27.01.2017 19:50
Donnerstag, 9. Februar 2017, 19.00 Uhr Kleiner Rathaussaal, Rathaus Großalmerode
Schrift: "Vom ehelichen Leben", rezitiert von Juliane Sandrock, Musikerin.
Leitung: Jörn Klinge

"Mein Sinn steht der Ehe fern", schrieb Martin Luther, als er noch Mönch war. Und dann heiratete er die entlaufene Ordensfrau Katharina von Bora.
Er tat das, um selbst zu tun, was er predigte. Seine Schrift "Vom ehelichen Leben" bedeutete für unzählige Männer und Frauen, die durch herrschaftliche oder kirchliche Gesetze an einem befriedigenden Zusammenleben gehindert wurden, eine Befreiung. Das Traktat ist ein einzigartiges Dokument der Kultur- und Sozialgeschichte und in seiner seelsorgerlichen Einfühlsamkeit auch heute noch höchst aktuell. Im Zusammenleben der Geschlechter in der Ehe und als Familie zeigt sich, was Christsein im Alltag bedeutet.

LutherLesen - Post von Martin Luther - Ausgewähte Briefe

Mi 11.01.2017 15:51
Thema: Post von Martin Luther - Ausgewählte Briefe
An seinen Sohn Johannes, An Justus Jonas und an seine Frau Katharina von Bora

Montag, 16. Januar 2017, 19.00 Uhr Evangelisches Gemeindehaus Sooden (Kircheweg 9)
in Bad Sooden-Allendorf

Er war gehasst und gefürchtet, er stand vor Kaiser und Reichsfürsten, er debattierte und korrespondierte mit den klügsten Köpfen seiner Zeit, seine Schriften füllen Regale. Doch nirgendwo zeigt sich Martin Luther so persönlich wie in seinen Briefen an seine Ehefrau Katharina von Bora, an seinen Sohn Johannes, an seinen Freund Justus Jonas und an andere Weggefährten. Wir lernen ihn darin kennen als feinfühligen, mitempfindenden Begleiter, als liebevoller Vater, als engagierten wie kompromisslosen Kämpfer. Aber auch sein herzliches Verhältnis zu seiner Ehefrau und der Respekt, den er ihr zollte, wird darin deutlich.

Ausgewählte Briefe werden am Montag, 16. Januar 2017 um 19.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus Sooden (Kirchwege 9) in Bad Sooden-Allendorf zu hören sein, rezitiert von Pfarrer Gert Merkel, erläutert und zur Diskussion gestellt von Pfarrer Dr. Daniel Bormuth.
Die Veranstaltung ist der dritte Abend in der Reihe: LutherLesen, zu der das Evangelische Forum unter Leitung von Pfrin. Repp-Jost im Reformationsjubiläum 2017 in sechs verschiedene Städte des Werra-Meißner-Kreises einlädt.

LutherLesen: Die Stimme des Gewissens

Mi 30.11.2016 20:12
In der Veranstaltungsreihe "LutherLesen" lädt das Evangelischen Forum ein zu einem Themenabend "Die Stimme des Gewissens". Als "Gewissensmensch" hat Martin Luther oft mit dem Gewissen gerungen und sich grundlegend mit der Rolle des Gewissens beschäftigt. Dass die Freiheit des Gewissens heute ein so hohes Gut ist, geht auf seinen Gewissensbegriff zurück.
Gregor Nöllen, Schauspieler am Landestheater Eisenach, wird den wichtigsten und berühmtesten Gewissenstext Martin Luthers zu Gehör bringen: die Worte, die er auf dem Reichstag zu Worms vor dem Kaiser und hohen Vertretern der Kirche gesagt hat: " Ich kann und will daher nichts widerrufen, weil gegen das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir."
Was jedoch ist das Gewissen? Und was bedeutet es, sich von seinem Gewissen leiten zu lassen? Die Gäste sind eingeladen, über diese und weitere Fragen ins Gespräch zu kommen.
Der Themenabend beginnt am Mittwoch, 7. Dezember 2016 um 19.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Wanfried.

LutherLesen - Eine Veranstaltungsreihe zum Reformationsjubiläum

Mo 10.10.2016 11:53

2017 feiern wir 500 Jahre Reformation. Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther - der Überlieferung nach - an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug. Für die Entwicklung der Reformation waren die Schriften Martin Luthers von entscheidender Bedeutung. In ihnen zeigt sich nicht nur wie er die gängigen Vorstellungen von Gott, Glauben und Kirche seiner Zeit hinterfragte und neu dachte. Sie sind auch eindrucksvolle Zeugnisse des Menschen Martin Luthers. In der Veranstaltungsreihe LutherLesen soll er in seinen Schriften selbst zu Wort kommen.

An sechs Abenden werden ausgewählte Luther-Texte zu zentralen Themen vorgestellt und diskutiert. Die Texte werden von Schauspielern und anderen Rezitatoren vorgetragen.

Beginn: 19.00 Uhr, Abschluss: 21.00 Uhr


Das Geschenk der Freiheit
Schrift: "Von der Freiheit eines Christenmenschen" (1520)
Rezitiert von: Matthias Sadowsky
Donnerstag, 10. November 2016
Ort: Eschwege, Gemeindehaus Rosengasse
Leitung: Sieglinde Repp-Jost


Die Stimme des Gewissens
Schrift: "Rede auf dem Reichstag zu Worms" (1521)
Rezitiert von Gregor Nöllen, Schauspieler am Landestheater Eisenach
Mittwoch, 7. Dezember 2016
Ort: Wanfried, Ev. Gemeindehaus
Leitung: Dekan Dr. Martin Arnold


Post von Martin Luther - Ausgewählte Briefe
An seinen Sohn Johannes, An Justus Jonas, An seine Frau
Rezitiert von: NN
Montag, 16. Januar 2017
Ort: Bad Sooden Allendorf, Ev. Gemeindehaus
Leitung: Dr. Daniel Bormuth


Christsein im Alltag
Schrift: "Vom ehelichen Leben", Dritter Teil, (1522),
Rezitiert von: NN
Donnerstag, 9. Februar 2017
Ort: Großalmerode, Ev. Gemeindehaus
Leitung: Jörn Klinge


Mitreden und mit entscheiden in der Kirche
Schriften: "An den christlichen Adel dt. Nation: Von des christlichen Standes Bessserung" (1520) und "Dass eine christliche Versammlung oder Gemeinde das Recht habe, alle Lehre zu beurteilen" (1523)
Rezitiert von: NN
Mittwoch, 15. März 2017
Ort: Witzenhausen, Corvinus Haus
Leitung: Dekanin Ulrike Laakmann


Wie ich sterben kann …
Schrift: "Ein Sermon von der Bereitung zum Sterben" (1519)
Rezitiert von Gregor Nöllen, Schauspieler am Landestheater Eisenach
Donnerstag, 6. April 2017
Ort: Herleshausen, Ev. Gemeindehaus
Leitung: Dr. Manfred Gerland

Spiritualität und existenzielle Fragen am Lebensende

Mo 10.10.2016 11:31
Von guten Mächten wunderbar geborgen …
Spiritualität und existenzielle Fragen am Lebensende
Welche Fragen bewegen Menschen am Lebensende?
Welche Bedeutung hat Spiritualität? Wie kann sie gelebt werden?

Referent: Prof. Dr. Traugott Roser
Pfarrer, Palliativseelsorger und Professor für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Seelsorge an der Universität Münster.
Leitung: Sieglinde Repp-Jost
Montag, 14. November, 18.00 Uhr Marktkirche Eschwege
Teilnehmerbeitrag: 3,00 €

Am Lebensende tauchen oft Fragen zum Rückblick und zum Sinn des Lebens auf:
Was wollte ich ursprünglich? Wo stehe ich heute? Wie erfüllt bin ich von meinem Leben?
Was hat mein Leben lebenswert gemacht? In welchen Situationen konnte ich Gefühle von Innigkeit, Geborgenheit, Großzügigkeit, Mitgefühl, Liebe erleben?
Was ist mir wichtig in Bezug auf meine persönlichen, kulturellen und religiösen Werte?
Welche Rituale, Symbole geben mir Geborgenheit?

Prof. Dr. Traugott Roser geht der Bedeutung von Spiritualität am Lebensende nach
und zeigt, wie Menschen in dieser letzten Phase begleitet werden können.
An das Impulsreferat schließt sich eine Diskussion an, in der Mitarbeitende und Freiwillige aus den Bereichen Pflege, Seelsorge und Begleitung von Sterbenden von ihren Erfahrungen berichten.

Evangelisches Forum
in Kooperation mit:
• Klinikum Werra-Meißner
• Hospiz- und PalliativNetz Werra-Meißner  
• Hospizgruppe Eschwege e.V.

vergügt. erlöst. befreit. getauft. Ein Sommer-Kompaktkurs zur Vorbereitung auf die Taufe

Mi 06.07.2016 15:30

"Ich bin nicht getauft. Aber ich interessiere mich für den christlichen Glauben. Vielleicht es gut, wenn man etwas hat, woran man sich halten kann. Kann ich mich auch als Erwachsene taufen lassen? Und wie geht das ohne peinlich zu sein?"

Der Kompaktkurs macht mit den Basics des christlichen Glaubens vertraut.
Am Ende entscheidet jeder selbst ob er oder sie getauft werden möchte.

Der Kompaktkurs findet an vier Abenden im Gemeindehaus Marktkirche statt.

Die Termine:
Mittwoch, 10. August, 18.00 - 19.30 Uhr
Mittwoch, 17. August, 18.00 - 19.30 Uhr
Mittwoch, 24. August, 18.00 - 19.30 Uhr
Mittwoch, 31. August, 18.00 - 19.30 Uhr

Anmeldung bei Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost, Tel. 05651-3588
Pfarramt1.eschwege-stadtkirche@ekkw.de

Was bedeutet Islam? - Vortrag von Dr. Dina El Omari über die Grundlagen des islamischen Glaubens

Fr 20.05.2016 11:53
Der Islam ist, spätestens seit dem 11. September 2001, in den Augen vieler Europäer zu einer höchst fragwürdigen Religion geworden. Aber nicht nur seit der Zuwanderung türkischer Gastarbeiter seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, sondern auch seit dem starken Zustrom muslimischer Flüchtlinge im letzten Jahr gehört die Auseinandersetzung mit dem Islam auf die Tagesordnung. Durch eine Vortragsveranstaltung am 17. Mai 2106 wollte das Evangelische Forum Eschwege dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Wissen zu vertiefen. Dazu konnte eine kluge und sympathische Wissenschaftlerin gewonnen werden: Dr. Dina El Omari. Die Referentin, geboren und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen, arbeitet seit 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Nachwuchsgruppe "Theologie der Barmherzigkeit" am Zentrum für islamische Theologie der Universität Münster und ist dort seit 2015 Verantwortliche des Bereichs Koran und Koranexegese.
Ihr Anliegen ist es, so machte sie deutlich, den Islam als eine Religion zu verstehen, die den Menschen als mündigen Dialogpartner Gottes und nicht als gehorsamen Empfänger göttlicher Befehle begreift. Dazu stellte sie die fünf Säulen des Islams und das muslimische Glaubensbekenntnis vor und erläuterte die einzelnen Elemente und ihre Bedeutung für die Kommunikation zwischen Gott und Mensch.
Besonders wichtig ist ihr und ihren Mitstreitern an die Universität Münster, den Koran in seinen historischen Kontext einzubetten und auf dem Hintergrund der jeweiligen Entstehungssituation zu interpretieren. So relativierte sie viele uns unverständlich oder sogar grausam erscheinende Passagen. Sie wies nach, dass "Barmherzigkeit" die Eigenschaft ist, die im Koran am häufigsten von Gott ausgesagt wird, und zeigte, von diesem "Kern" des Korans herkommend, eine kritische Distanz zu "schwierigen" Versen.
An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion des etwa 50köpfigen Publikums an. Viele waren erstaunt und überrascht, dass die Gräben zwischen Christentum und Islam nicht so tief zu sein scheinen wie gedacht.
Ulrike Arnold

Die Situation der Christen im Nahen Osten

Fr 11.09.2015 20:20
Die Situation der Christen im Nahen Osten
Der Bürgerkrieg in Syrien ist für die gesamte Situation im Nahen Osten eine riesige Katastrophe. 3,6 Millionen Syrer sind aus ihrer Heimat geflohen. Sie suchen Schutz vor allem in den Nachbarstaaten. Allein im Libanon sind über eine Million syrische Flüchtlinge registriert, das ist ein Viertel der Bevölkerungszahl. Die Dunkelziffer ist unbekannt.
Die Christen bilden zwar eine Minderheit gegenüber den Muslimen. Dennoch hat das Christentum im Nahen Osten eine lange Tradition. Sie gehören einer Vielzahl unterschiedlicher Kirchen (orthodoxe, orientalische, mit Rom unierte Ostkirchen und Freikirchen) an.
Wie leben Christen heute in dieser Region? Welche Sorgen, Ängste und Hoffnungen bewegen sie und wie reagieren die Kirchen auf die Situation?
Pfrin. Claudia Barth hat im Rahmen eines dreimonatigen Studienaufenthalts den Libanon bereist und kirchliche Kontakte geknüpft.

Termin: Mittwoch, 23. September 2015, 19.00 Uhr, Gemeindehaus Bei der Marktkirche
Referentin: Pfrin. Claudia Barth
Leitung: Sieglinde Repp-Jost

In Kooperation mit dem Zentrum für Meditation und geistliches Leben im Kloster
Germerode

Bildersturm und Bilderflut

Di 23.06.2015 19:24
Die Macht der Bilder und ihre Infragestellung in der Reformation und heute.

Ein Beitrag zum Themenjahr 2015 "Reformation - Bild und Bibel"
und zum aktuellen religiösen Bilderstreit


Donnerstag, 25. Juni 2015, 20.00 Uhr, Marktkirche

Referent: Dr. Volker Ortmann, Universität Kassel
Leitung: Sieglinde Repp-Jost

In Kooperation mit dem Kunstverein Eschwege e.V. und dem Geschichtsverein Eschwege e.V.


Bilder umgeben uns und üben Macht auf uns aus. Sie provozieren und beeinflussen. Der terroristische Überfall auf die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris hat jüngst gezeigt, dass die Auseinandersetzung zwischen Wort und Bild noch immer nicht ihre Brisanz verloren hat. Wer mit Bildern die Vorstellungswelt der Menschen prägen kann, gewinnt Einfluss.
Das ist keine Erscheinung der Gegenwart. Schon zur Zeit der Reformation wurden die Konflikte und Auseinander-setzungen um die Themen der Reformation nicht nur mit Worten geführt, sondern auch mittels Karikaturen und Lehrbilder, die durch die neue Drucktechnik massenhaft Verbreitung fanden. Zugleich schätzten Reformatoren wie Ulrich Zwingli die Verführungsmacht der Bilder so groß ein, dass sie mit dem Hinweis auf das 2. Gebot forderten, alle Bilder und Statuen aus den Kirchen zu entfernen.
Heute dagegen finden sich auch in evangelischen Kirchen wieder künstlerische Darstellungen. Aktuell zeigt die Evang. Stadtkirchengemeinde Eschwege die Aus-stellung "Bibel-Botschaften" des Malers Elshalom Wieberneit in der Marktkirche. "In unserer medial geprägten Welt finden Menschen über Bilder oft einen leichteren Zugang zu biblischen Geschichten und Vorstellung, sowie zu religiösen Themen allgemein.", so Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost. "Trotzdem gilt, dass der unsichtbare Gott sich in kein menschliches Bild pressen lässt."
Was dieses Spannungsverhältnis bedeutet, wird Dr. Volker Ortmann in seinem Vortrag aufzeigen.

Welche Hilfe beim Sterben wollen wir?

Di 12.05.2015 08:59
Würde, Selbstbestimmung und Sorgekultur am Lebensende
Ein Beitrag zum gesellschaftlichen Streit um die Sterbehilfe

Der Wunsch nach einem schmerzfreien Ableben ist ein menschliches Urbedürfnis.
Zugleich bewegt viele die Angst vor unerträglichem Leid und dem Verlust der eigenen Würde in der letzten Lebensphase. Im Herbst dieses Jahres wird der Bundestag ein Gesetz zur Neuregelung der Sterbehilfe verabschieden. Das Bedeutungsspektrum dessen, was mit Sterbehilfe, im Sinne einer "Hilfe zum Sterben", gemeint ist, ist weit. In den Debatten geht es um die Frage, was erlaubt ist und was strafbar, um die Rolle der Ärzte, den Willen des Patienten, um gesellschaftliche Folgen und nicht zuletzt um mögliche Alternativen zur Sterbehilfe.

Termin: Montag, 15. Juni 2015, 19.00 Uhr, Marktkirche
Referenten: Bischof Dr. Martin Hein und Oberärztin Annette Albrecht
Leitung: Sieglinde Repp-Jost

In Kooperation mit dem Klinikum Werra-Meißner und dem Hospiz und Palliativnetz
Werra-Meißner

Archiv... (Nur letzte Nachrichten anzeigen)

12.05.2015 - Abschied aus der Forums-Arbeit
09.04.2015 - Äthiopien: Vom Hungerland zum afrikanischen "Powerstaat"
09.04.2015 - Bestattungen in landschaftlichen Anlagen und die Auswirkungen auf die Friedhofskultur
27.08.2014 - Ev. Forum lädt ein: Die Kirche und das Geld
21.07.2014 - Ev. Forum lädt ein: 60 Jahre Teilung der Koreanischen Halbines - Mit dem PeaceTrain zur Einheit Koreas?
24.06.2014 - Gefährliche Lust: Mann steht auf Kind - Wenn wahr wird, was nicht sein darf
23.04.2014 - Klartext-Debatte in Witzenhausen: Was sind uns Lebensmittel wert?
11.12.2013 - Das besondere Weihnachtsgeschenk für Paare
16.09.2013 - "Mensch, Kirche!? - Was ich meiner Kirche gerne sagen möchte …"
29.04.2013 - Partnerbesuch aus Indien - Wir wollen wissen: Wie geht es den Frauen?
09.02.2012 - Studientag zum Thema: "Öffentliche Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren"
30.01.2012 - Christlich-islamische Begegnung in der neuen Moschee in Hessisch-Lichtenau
21.10.2011 - "Klartext!"-Debatte zur Eurokrise: Gute Bank - Böse Bank?
05.10.2011 - "Und Frieden auf Erden..." - Friedensaktivitäten im Nahostkonflikt
12.09.2011 - Einladung zum Gespräch: "Alt werden ist nichts für Feiglinge" - Erfahrungen mit dem Älterwerden
09.09.2011 - Glaubenskurs: Mit "Emmaus" unterwegs auf dem Weg des Glaubens
17.08.2011 - "Klartext!": Facebook & Co. - Gefangen im sozialen Netz?
27.04.2011 - "Klartext!": Biogas & Co. - Energie mit Zukunft!?!
15.02.2011 - "Glückliche Zweierbeziehung" - Ein Abend zu zweit am Valentinstag
02.02.2011 - Klartext! - Die aktuelle Debatte in Eschwege
01.02.2011 - "Mein Kind macht Karriere!" - Fördern, fordern, überfordern?
28.01.2011 - Spannender Gesprächsabend mit muslimischen Gästen
15.12.2010 - "Glückliche Zweierbeziehung?!" Ein Abend zu zweit am Valentinstag
26.10.2010 - "Begegnung mit dem Heiligen" - Die Spiritualität des evangelischen Gottesdienstes
25.08.2010 - "Klartext!"-Debatte: Helfen Spenden wirklich?
25.05.2010 - "Raus aus der Schule - rein ins Leben" - Evangelische Freiwilligendienste für junge Menschen in Deutschland und im Ausland (im März 2011)
25.05.2010 - "Glückliche Zweierbeziehung"- Ein Abend zu zweit am Valentinstag (Mi., 14.02.2011, 19.00 Uhr)
25.05.2010 - "Mein Kind macht Karriere!" - Fördern, fordern, überfordern? (Do, 03.02.1011, 19.30 Uhr)
25.05.2010 - "Muslim sein im Alltag" - Wie leben Muslime im Werra-Meißner-Kreis? (Do., 27.01.2011, 19.30 Uhr)
25.05.2010 - "Begegnung mit dem Heiligen" - Die Spiritualität des protestantischen Gottesdienstes (Mi., 03.11.2010, 19.30 Uhr)
25.05.2010 - Emmaus: Auf dem Weg des Glaubens - Grundkurs zum christlichen Glauben (Do., 23.09.2010, 19.30 Uhr)
25.05.2010 - Kulturleckerbissen: Stummfilm & Orgel - Faust, eine deutsche Volkssage (im Herbst 2010)
25.05.2010 - "Wenn die Eltern alt werden" - Im Spagat zwischen Pflege und eigenem Leben (Mi., 01.09.2010, 19.30 Uhr)
25.05.2010 - Klartext! - Die aktuelle Debatte in Eschwege (Mi., 25.08.2010, 19.30 Uhr)
07.12.2009 - Perlen des Glaubens entdecken - Ein Seminar für Erwachsene über die Grundlagen des christlichen Glaubens
05.10.2009 - 100 Jahre Adam von Trott - Aktuell oder ad akta (Vortragsveranstaltung am 7.10. um 19.30 Uhr in der Adam von Trott Schule, Sontra)
01.07.2009 - Erste Veranstaltung des Evangelischen Forums "Wirtschaftskrise in Eschwege?"