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S’kann öch platt spreche

So 04.11.2018 21:03
Pfarrerin Marita Fehr in den Ruhestand verabschiedet
In ihrer Heimatgemeinde Herleshausen wurde Pfarrerin Marita Fehr nach mehr als 35 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet. Dazu waren viele Weggefährten, Gemeindeglieder, Pfarrerinnen und Pfarrer und Familienangehörige in die Burgkirche nach Herleshausen gekommen. Marita Fehr ist in Herleshausen aufgewachsen, studierte Theologie in Bethel und Marburg, wurde 1983 zur Pfarrerin ordiniert und war danach Pfarrerin in Baunatal-Altenbauna, Merzhausen (Schwalm), Altenhasungen (Kirchenkreis Wolfhagen) und die letzten drei Jahre im Kirchenkreis Eschwege. Obwohl sie hier nur Vertretungsdienste leistete, hat sie in den Kirchspielen Ulfen, Abterode, Herleshausen und in Eschwege kräftige Spuren hinterlassen. Nicht nur viele Gemeindeglieder, sondern auch viele Kolleginnen und Kollegen waren gekommen, um mit ihr einen festlichen Gottesdienst zu feiern.
In osthessischem "Platt" begrüßte sie die große Festgemeinde in Herleshausen, die mit dem Posaunenchor, dem Kirchenchor, einem Frauenchor und einem Instrumentalensemble in fröhlicher Stimmung Gottesdienst feierte. In ihrer Predigt brachte Marita Fehr zum Ausdruck, was das zentrale Anliegen ihres Pfarrdienstes gewesen sei: Die Verwurzelung der Menschen und der Gemeinden in der Liebe Gottes.
Dekan Dr. Martin Arnold sagte, dass es Marita Fehr nicht um ihre Person gegangen sei, sondern um die frohe Botschaft. Sie sei den Menschen aufmerksam, zugewandt, freundlich, besonnen und humorvoll begegnet und damit vielen zum Segen geworden. Er segnete sie für den kommenden Lebensabschnitt im Ruhestand. Der Herleshäuser Kirchenvorstandsvorsitzende Albrecht Gölz schenkte ihr einen mit Noten verzierten Regenschirm zum Zeichen, dass sie behütet bleiben und weiterhin viel Freude an der Musik haben möge.

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