Jahrestreffen der Posaunenchöre im Kirchenkreis

Mo 12.11.2018 08:00
Vertreter und Vertreterinnen der Posaunenchöre im Kreisverband Eschwege trafen sich am 6. November im Gemeindehaus Niederhone zu ihrer jährlichen Besprechung, zu der der Kreisbeauftragte Heinrich Mihr eingeladen hatte. Nach Ablauf der dreijährigen Wahlperiode wurde er erneut zum Kreisbeauftragten gewählt.
Rückblick und Ausblick standen dann auf der Tagesordnung.
Landesposaunenwart Andreas Jahn berichtete unter anderem von den ab 2026 geplanten Einsparungsmaßnahmen in der Landeskirche. Er hoffe, dass nach intensiven Beratungen nun eine befriedigende Lösung für die Arbeit der Posaunenchöre gefunden werden könne, die die Bedeutung der Posaunenchorarbeit für viele kirchliche Bereiche würdige.
Angesichts knapper werdender Mittel sei jetzt im Posaunenwerk ein Förderverein Posaunenarbeit gegründet worden, in dem Einzelpersonen und auch Kirchengemeinden Mitglied werden könnten. Außerdem stellte der Landesposaunenwart das Jahresprogramm des Posaunenwerks vor und berichtete über geplante Konzertvorhaben unter seiner Leitung.

Im Kirchenkreis gibt es noch acht Posaunenchöre: Wanfried-Meinhard, Waldkappel, Sontra, Schemmern, Reichensaschen, Honer Blech, Herleshausen, Eschwege.
Vertreter der Chöre berichteten über ihre Arbeit im zu Ende gehenden Jahr.
Einige der Chöre haben große Probleme, weil die Mitgliederzahl sehr zurückgegangen sei oder junge Bläser den Wohnort wechseln würden. Die Bläserarbeit könne teilweise nur noch durch Kooperation mit Nachbarchören aufrecht gehalten werden. Nur in wenigen Chören sei es möglich, Jungbläser auszubilden.
Neben der Planung von gemeinsamen Terminen in 2019 war die Zusammenarbeit mit den drei Chören im Kirchenkreis Witzenhausen ein wichtiges Thema war. Dazu war Sebastian Wolf, der Kreisbeauftragte aus dem Nachbarkirchenkreis, eingeladen.
Er lud die Chöre aus dem Kirchenkreis Eschwege zum Bläsertag im September ein, Dieser habe im Kirchenkreis Witzenhausen schon eine lange Tradition. Im Hinblick auf die Fusion der beiden Kirchenkreise könne ein gemeinsamer Bläsertag ein gutes Zeichen sein.
Schließlich stand die Organisation der Meißnergottesdienste im Sommer auf dem Programm. Man stellte fest, dass es schwieriger werde, diese Gottesdienste im Grünen mit Posaunenchören zu besetzen. Es müsse hier eventuell auch daran gedacht werden, außer den Posaunenchören noch andere musikalische Gruppen anzusprechen.
Ob eine Fusion der beiden Posaunenchor-Kreisverbände sein solle, müsse später entschieden werden, erscheine aber zunächst nicht sinnvoll. Gegenseitige Information sei aber wichtig.

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