Aktuelles aus unserem Kirchenkreis

Evangelisch in Europa - Horizonte erweitern

So 29.02.2004
Der erste "Europatag" der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck fand in Eschwege statt. Bei einem Empfang im Rathaus am Samstagmittag konnte Bürgermeister Jürgen Zick nicht nur Gäste aus Estland, aus der Steiermark und aus Wien begrüßen, sondern auch Bischof Dr. Martin Hein aus Kassel. Europa sei nicht nur eine politische und ökonomische Größe, so Bischof Dr. Hein. "Europa braucht eine Seele", betonte der Bischof. Die Verbundenheit im christlichen Glauben sei dafür ein wichtiger Beitrag. Am Samstagnachmittag schloss sich in der Auferstehungskirche in Eschwege ein Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Thöle aus Bensheim und eine Podiumsdiskussion zwischen Dr. Pille Valk von der Universtität Tartu (Estland) und Dr. Gudrun Neebe, der Direktorin des Pädagogisch-theologischen Instituts in Kassel, über die "Kirche als Bildungsfaktor in Europa" an. Am Abend fand ein "Europakonzert" in der Marktkirche in Eschwege statt. Dabei musizierten die Musikgruppe "Hingekeeled - Die Saiten der Seele" aus Viljandi (Estland), der Organist Johannes Wenk aus Perchtoldsdorf bei Wien und der Bachchor aus Mühlhausen unter Leitung von Oliver Stechbart. In der Kirche war auch eine Ausstellung zu dem Projekt "Perspektiva" zu sehen, das sich gegen Frauenhandel zwischen Osteuropa und Deutschland richtet. Am Sonntagvormittag fand der Europatag mit einem Festgottesdienst in der Auferstehungskirche seinen Abschluss. Darin hielt Prälatin Roswitha Alterhoff aus Kassel die Predigt. Der Landespfarrer für Diakonie Martin Slenczka eröffnete die 11.Aktion "Hoffnung für Osteueropa" in unserer Landeskirche.
Bürgermeister Jürgen Zick lauscht dem Wiener Pianisten Johannes WenkPodiumsdiskussion zwichen Dr. Pille Valk und Dr. Gudrun Neebe, Moderation Oberkirchenrat Wilhelm RichebächerDie Musikgruppe ''Hingekeeled'' aus Estland, im Hintergrund der Bachchor aus MühlhausenNach dem Festgottesdienst: Kirchenvorstand, Prälatin Alterhoff, Landespfarrer Slenczka, die Musikgruppe aus Estland, Organist Johannes Wenk und Küster Kokscharow

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