Aktuelles aus unserem Kirchenkreis

Konferenz über Palliativmedizin und Hospizarbeit

Mi 01.02.2006
Mit den schwierigen Fragen der Schmerzlinderung und Sterbebegleitung beschäftigte sich die Pfarrkonferenz des Kirchenkreises Eschwege. Als Gäste waren der Palliativmediziner Dr. Wolfgang Spuck vom Rotkreuzkrankenhaus in Kassel und Christa Joedt, die Leiterin des Kasseler Hospizes, in das Gemeindehaus bei der Marktkirche gekommen. Christa Joedt stellte die Arbeit des Kasseler Hospizes vor. Ziel dort sei nicht eine Therapie, sondern die Linderung der Schmerzen. "Wir müssen alles dafür tun, dass Menschen gar nicht erst in die Situation kommen, sich aktive Sterbehilfe zu wünschen", sagte Frau Joedt. Auch für Dr. Spuck sind Schmerzlinderung und menschliche Begleitung im Sterben besser sind als aktive Sterbehilfe. Besonders für die Situation in ländlichen Regionen sei die Fortbildung der Hausärzte in der Schmerzbehandlung von großer Bedeutung. An der Konferenz nahmen auch zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Hospizgruppen aus Witzenhausen, Bad Sooden-Allendorf, Hessisch-Lichtenau, Eschwege und Eschwege-Land teil. Sie schilderten ihre Erfahrungen in der ambulanten Hospizarbeit. In den Gesprächen wurde deutlich, dass Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Hospizdienste und Seelsorger zusammenarbeiten müssen, um ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.
Dr. Wolfgang Spuck im Gespräch mit Brigitte Kiese und Irma Bender

» zurück