Aktuelles aus der Kreissynode

Protokoll der Synode in Grebendorf liegt vor

Mo 23.03.2009
Die Synode beginnt um 8.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche in Grebendorf. Die Kollekte ist bestimmt für die Erneuerung des Innenanstrichs in der Kirche in Neuerode und erbrachte 166,- €.

Die anschließenden Beratungen finden im Bürgerhaus Grebendorf statt.
Dort begrüßt Präses L. Arnold die Synodalen und die anwesenden Gäste und dankt der gastgeben-den Gemeinde für den Gottesdienst und die Organisation der Synode.

Dekan Dr. Arnold erinnert mit persönlichen Worten an den verstorbenen Altdekan Gerd Pfleger.

Präses L. Arnold fragt nach dem Einverständnis mit der geplanten Tagesordnung.
Herr Ludwig fragt an, ob es möglich sei die Tagesordnungspunkte 2 und 3 zu tauschen.
Präses Arnold lässt die Tagesordnung wie geplant bestehen.
Das Protokoll der letzten Sitzung wird ohne Nachfragen genehmigt.

Es folgen die Grußworte der Gäste:
- Superintendent Andreas Piontek aus dem Partnerkirchenkreis Mühlhausen: Superintendent Piontek berichtet über die Erfahrungen mit der Gründung der Ev. Kirche Mitteldeutschlands, bei der ähnliche Probleme zu bewältigen waren, wie sie heute auf der Tagesordnung der Kreissynode Eschwege zu finden sind. Piontek erinnert daran, dass sich in diesem Jahr die Wiedervereinigung Deutschlands zum 20. Mal jährt. Im Kirchenkreis Mühlhausen werden aus diesem Anlass Veranstal-tungen geplant. Außerdem soll eine Schrift herausgegeben werden, in der Zeitzeugen der "Wende" im Jahr 1989 von ihren Erlebnissen und persönlichen Erinnerungen berichten.
Das Jubiläumsjahr steht in Mühlhausen unter dem Motto: "Gesegnete Unruhe - 20 Jahre friedliche Revolution".

- Präses L. Arnold richtet Grüße von Pfr. Thomas Zippert an die Kreissynode aus, der jetzt Bi-schofskandidat der Ev. Kirche Mitteldeutschlands ist.

- Kreisbeigeordneter Lothar Nöding, Bad Soden Allendorf richtet Grüße des Landrats S. Reuß aus, der aus terminlichen Gründen nicht kommen kann. Herr Nöding stellt sich kurz persönlich vor und richtet dann ein Grußwort an die Versammlung. Er geht auf die Wirtschaftskrise und ihre Fol-gen für die Menschen der Region ein. Kommunen und Kreis dürfen die Schwächsten nicht aus den Augen verlieren. Er dankt für die gute Zusammenarbeit mit der Diakonie und die Unterstützung des Kirchenkreises für diesen Dienst. Ein wichtiges Thema der Synode ist die Beratung der Folgen des demographischen Wandels in der Region. Die Versorgung in der Fläche soll gesichert werden, ohne die Begrenztheit der zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Blick zu verlieren. Herr Nöding er-mutigt die Kreissynode, diese Aufgaben positiv anzugehen.

- Bürgermeister Hans Giller, Meinhard überbringt das Grußwort der Gemeinde Meinhard. Er er-mutigt die Synodalen für die Aufgaben des Tages und der Zukunft mit einem Spruch: Eine Hummel hat eine Flügeloberfläche von 0,2 cm2 und wiegt 1,2 g, nach den Gesetzen der Aerodynamik kann die Hummel nicht fliegen. Die Hummel weiß das nicht und fliegt trotzdem.

- Präses L. Arnold richtet Grüße von Dechant Kawollek aus, der aus terminlichen Gründen ver-hindert ist.
Top 1: Bericht des Kirchenkreisvorstands
Vorstellung durch die Mitglieder des Kirchenkreisvorstands
Aussprache über den Bericht:
Herr Ludwig fragt, welche Stellung der mittleren Ebene beim zukünftigen Gebäudemanagement zukommt.
Dekan Dr. Arnold: Die mittlere Ebene wird erheblich mehr Verantwortung haben.
Pfrin. Repp-Jost: Bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung wird es wahrscheinlich in Zu-kunft noch mehr Kirchenaustritte geben. Sie regt an, durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit die Menschen über die Verwendung von Kirchensteuermitteln zu informieren und ihnen deren Not-wendigkeit bewusst zu machen.
Dekan Dr. Arnold nimmt den Hinweis dankend auf.
Präses L. Arnold weist darauf hin, dass der Kirchenkreis sich mit den Folgen des demographischen Wandels schon lange beschäftigt hat und ermutigt, auf die eigenen Kräfte und Möglichkeiten zu vertrauen.
Pfr. Bretschneider fragt an, ob der Kirchenkreisbauausschuss personelle Unterstützung für die wachsende Aufgabe bekommt.
Dekan Dr. Arnold: Die kommende Landessynode berät über die endgültige Struktur. Geplant ist es, hauptamtliche Gebäudemanager einzusetzen.
Pfr. Schacht ermutigt die Synodalen aufgrund von eigenen Erfahrungen mit dem Gebäudemana-gement im Kirchenkreis Rotenburg. Es gab viele Entscheidungen zu treffen, aber es ermöglichte auch einen größeren Spielraum. Aufgrund der Erfahrungen in Rotenburg werden von der Lan-dessynode Veränderungen z. B. bei den Zuweisungen an die Gemeinden zur Gebäudeunterhal-tung beraten. "Wir sollten keine Angst vor Neuerungen haben."

Top 2: Gründung eines Evangelischen Forums
Vorstellung der Konzeption durch Dekan Dr. Arnold.
Gespräch:
Hr. Ludwig macht bewusst, dass der Kirchenkreis als Träger auch mögliche unvorhergesehene Kosten decken muss. Was passiert mit dem Evangelischen Forum nach 5 Jahren, wenn die An-schubfinanzierung ausläuft?
Dekan Dr. Arnold: Die Hauptkosten sind Personalkosten. Diese können dadurch gering gehalten werden, dass der Kirchenkreis 2 Pfarrer damit beauftragt, ihrer Unterrichtsverpflichtung nicht wie zuvor in der Schule, sondern im Evangelischen Forum in der Erwachsenenbildung nachzu-kommen. Zusätzlich werden aber Ehrenamtliche zur Mitarbeit gesucht. Es bleiben aber dennoch die Sachkosten.
Präses L. Arnold: Es soll mit geringen Mitteln das Maximale erreicht werden.
Hr. Ludwig: Das Mehrgenerationenhaus in Eschwege ist zugleich das Büro des Ev. Forums und Anlaufstelle. Es muss aber sichergestellt werden, dass auch ältere Menschen kreisweit die Mög-lichkeit haben, daran teilzunehmen.
Präses L. Arnold: Veranstaltungen können auch an anderen Orten stattfinden.

Beschlussvorschlag: Um die Erwachsenenbildung zu verstärken, gründet der Kirchenkreis Eschwege ein Evangelisches Forum. Die vorgelegte Konzeption soll unter Berücksichtigung der vorgeschlagenen Veränderungen und Ergänzungen Grundlage für diese Arbeit sein.
Beschluss: einstimmig, ohne Enthaltung

Dekan Dr. Arnold: Wir wollen nicht nur über Rückbau reden, sondern auch Neues anstoßen und neue Projekte verwirklichen. Auch die "Kontaktstelle für freiwilliges Engagement" und der Neubau für die Kommunität in Germerode gehen voran. Wir dürfen uns nicht auf Probleme fi-xieren lassen.

Präses L. Arnold bittet Dekan Dr. Arnold, die Namen derer zu ergänzen, die zukünftig für das Evangelische Forum arbeiten werden.
Dekan Dr. Arnold nennt Pfrin. Repp-Jost und Pfr. Meier
Pfrin. Repp-Jost stellt eine erste geplante Veranstaltungsreihe vor. Es handelt sich um 7 Abende zu den "Perlen des Glaubens".

Pause (10.45 Uhr-11.15 Uhr)

TOP 3: Pfarrstellenanpassung im Kirchenkreisbauausschuss
Präses L. Arnold eröffnet den Tagesordnungspunkt mit dem Hinweis auf den Bericht des damali-gen Prälaten Schmidt vor der Landessynode im Jahr 2002. Schon damals wurde deutlich, dass Pfarrstellen gestrichen werden müssen. Bei zurückgehendem Haushaltsvolumen nimmt bei gleich bleibender Pfarrstellenzahl der Personalkostenanteil im landeskirchlichen Haushalt einen immer höheren Prozentsatz ein.
Erfahrungen aus dem Partnerkreis Mühlhausen zeigen, dass sich dort bei sehr geringer Stellendichte neue Ideen von Gemeindeleben entwickelt haben. Dazu ermutigt Präses L. Arnold ausdrücklich.

Pfr. Bretschneider führt als Mitglied der Landessynode in das Thema ein.

Dekan Dr. Arnold erläutert die Bestimmungen der Landessynode.

Aussprache:
Pfr. Kupski: Fragt an, warum seine K-Stelle in der Statistik als ganze Stelle geführt wird, wo doch der Schulanteil vom Land Hessen finanziert wird.
Pfr. Bretschneider: Es geht nicht um die Finanzierung, sondern um die Anzahl der Stellen in der Region. Es könnte sein, dass diese K-Stelle unter die Funktionsstellen fällt. Dort muss sie aber auch berechnet werden. Dies betrifft auch andere Stellen.
Pfrin. Repp-Jost: Wie verhält sich die Pfarrstellenberechnung nach Mitgliedern zu der anderen gültigen Formel, bei der Gemeindegröße, Anzahl der Kirchen, Kirchenvorstände etc. mit zu-grunde gelegt werden?
Dekan Dr. Arnold: Der Kirchenkreisvorstand strebt an, im Kirchenkreis möglichst viele volle Stel-len zu erhalten.
Präses L. Arnold: Der Beschluss der Landessynode zur Anzahl der Pfarrstellen insgesamt (1 Stelle pro 1230 Gemeindeglieder) muss auf die für die einzelnen Gemeinden berechnete Prozentzahl verteilt werden (ehemals "Odenwald - Formel").
Pfrin. Repp-Jost: Mit den bisher vorgelegten Zahlen haben die Gemeinden noch keine ausreichen-de Basis für die anstehenden Gespräche.
Dekan Dr. Arnold: Weitere Informationen können über das Dekanat erfragt werden.
Herr Ludwig: 1230 ist die Zahl, an der die Landeskirche festhält. Sie ist gesetzt, könnte aber auch höher oder geringer sein. Die Grundsatzfrage lautet: Wie viele Pfarrer braucht das Land? Wie viele Gemeindeglieder braucht ein Pfarrer? Was können wir uns als Kirche leisten? Was ist ihre eigentliche Aufgabe? Geld kosten nicht nur Pfarrer, sondern auch die vielen anderen Aufgaben. Das Thema muss darum grundsätzlicher behandelt werden: Was soll Kirche sein? Wie wollen wir sie gestalten?
Pfrin. Kaiser: Wie kann eine Kirche, die überwiegend mit Menschen arbeitet, sich über Personal-kosten wundern? Gebäude sollen erhalten werden. Wie sollen Pfarrer aber noch geistlich leiten, wenn ihre Hauptaufgabe Verwaltung und Sitzungen werden? Gottesdienste können auch Laien halten.
Pfrin. Fugmann-Szugfill : Wenn wir uns auf unsere Kernaufgaben konzentrieren könnten, dann könnten die Pfarrstellen auch größer bemessen sein. Entlastung wäre möglich durch mehr Schreibkräfte, Jugendarbeiter etc.
Pfr. Aschenbrenner: Warum gibt es jetzt den Zeitdruck für eine Entscheidung bis Sept. 2009? Das Thema ist im Kirchenkreis seit Jahren nicht behandelt worden. Die Diskussion beschränkt sich auf die finanzielle Situation. Es muss eine theologische Diskussion geführt werden, die der Frage nachgeht, was im Pfarramt unverzichtbar ist.
Kürzungen bringen Verletzungen mit sich. Es ist darum fraglich, ob das Kriterium der Grenzen einer Kommune immer ausschlaggebend sein kann. Die Geschichte von Kirchspielen ist oft län-ger und wirksamer als die von Kommunen. Außerdem stehen auch dort in den kommenden 10 Jahren gewiss Änderungen an.
Pfr. Wittenberg: fragt nach konkreten Zahlen über Gemeindegrößen.
Pfr. Kupski: Hat die Entwicklung, die nun im Kreis ansteht, in seinem Kirchspiel schon erlebt. Als die Pfarrstelle Albungen bei 54 % angelangt war, ist der Kirchenvorstand die Stellenkürzung of-fensiv angegangen. Grundlage dieser gemeinsamen Arbeit waren das Studium von Bibel und Bekenntnisschriften. Der KV beschäftigte sich mit der Frage nach den Kernaufgaben einer Kir-chengemeinde und beschloss Veränderungen (z.B. 14tägig Gottesdienst, Konfirmation alle 2 Jah-re). Für die Gemeinden war dies ein langwieriger Prozess. Die Zeit für diese Diskussion im Kir-chenkreis ist äußerst knapp.
Dekan Dr. Arnold: (Antwort auf Fragen von Herrn Ludwig) Die Zahl 1230 ist eine Setzung der Landessynode. Mit dieser Setzung hat die EKKW das günstigste Pfarrstellenverhältnis in der EKD. Der Druck auf die Synode geht eher in die Richtung einer Erhöhung dieser Zahl.
Die grundsätzliche Frage nach den Hauptaufgaben von Pfarrern ist mit den Stichworten Verkün-digung, Seelsorge und Unterricht zu beantworten. Alles andere ist in Zukunft fragwürdig.
Im Gegensatz zu Gemeindehäusern und Pfarrhäusern ist es darum wichtig, die Kirchengebäude zu erhalten. Sie dienen der Erfüllung dieses Auftrags.
Das vom Kirchenkreisvorstand vorgeschlagene Kriterium der "Kommune" als Bezugsgröße für künftige Pfarrstellengrößen hält Dekan Arnold für wichtig, auch wenn die Historie oft anders ist. Wir müssen uns an der Zukunft orientieren.
Dr. Horst: Pfarrer und Gemeinden haben keinen Einfluss auf Geburtenzahlen und Ortsgrößen, auf Aktivitäten, auf die Zahl der Ehrenamtlichen und der Gottesdienstbesucher aber schon. Sollte das bei der Pfarrstellenanpassung nicht auch eine Rolle spielen?
Pfrin. Repp-Jost: Bei der Leitung evangelischer Kindergärten z.B. ist ein guter Kontakt zu Kom-mune und Bürgermeistern sehr wichtig. Dies spricht für eine Übereinstimmung von Gemeinde- und Kommunengrenzen.
Pfr. Aschenbrenner: Auch unterschiedliche Ansprechpartner gerade in diesem Bereich können durchaus positiv für die Gespräche sein.
Herr Margraf: Wir fühlen uns allein gelassen. Die Pfarrstelle ist aufgelöst worden. Was soll aber mit Gebäuden geschehen, die nicht mehr gebraucht werden (Pfarrhaus). Sie müssen von der Ge-meinde trotzdem unterhalten werden.
Pfr. Ander: Zitat eines Professors: "Ein Pfarrer hat so viel Arbeit, wie er sich macht." Wie sollen im Kreis 4 Stellen gestrichen werden, wenn doch Arbeit für so viel mehr da ist?
Pfr. Kunstmann: Es ist besser, dieses Thema in Regionen zu behandeln, nicht auf Gemeindeebene. Das Kriterium "Kommune" sollte nicht einschränkend wirken.
Frau Landefeld: Ist es sinnvoll, auf einzelne Personen immer mehr Arbeit aufzuladen (ganze Stel-len) oder ist es besser, die vorhandene Arbeit auf mehr Personen zu verteilen, die dann keine ganzen Stellen haben?
Herr Ludwig: Es muss nicht nach dem "Rasenmäherprinzip" gekürzt werden. Entweder es machen weniger Leute die Arbeit in einem größeren Gebiet oder viele Leute mit weniger Stelle. Wenn ganze Stellen gewollt sind, müssen die Strukturen geändert werden.
Pfr. Bretschneider: Dies kann nur in den Regionen bedacht werden, nicht in den einzelnen Ge-meinden.


Frau Göpel: Für diesen Prozess ist eine Moderation wichtig. Es ist bezeichnend, dass hier über-wiegend Pfarrer/innen reden. Gemeinden überdauern Pfarrer. Die Region kann auch als Chance gesehen werden. Sie ermöglicht andere Strukturen, die die Gemeindeglieder nicht auf einzelne Pfarrer beschränken.
Herr Meister: Für die Diskussion und auch für die Sondersynode ist es wichtig, eine Auflistung der Odenwaldzahlen und auch der Zusatzaufträge als Grundlage zu haben.
Herr Brüßler: Die Diskussion um die Pfarrstellenanpassung erstaunt ihn. Er berichtet von seinen Erfahrungen bei der Pfarrstellenauflösung in Röhrda (1980). Damals zählten nur wirtschaftliche Gesichtspunkte, keine rationalen Argumente.
Pfr. Kupski: Wir müssen mit konkreten Arbeitsaufträgen nach Hause gehen. Er schlägt vor, dass schon recht bald eine weitere Synode durchgeführt wird, bei der der anstehende Prozess inhalt-lich bearbeitet wird. Danach kann in Regionalgruppen weitergearbeitet werden und anschließend auf der Ebene der Kirchengemeinden.
Dekan Dr. Arnold: Es soll nicht die "Rasenmähermethode" angewendet werden, das ist keine Strukturreform. Der Pfarrdienst muss für alle so geordnet werden, dass auch eine ganze Stelle zu leisten ist. Der Vorschlag, sich in den Regionen zusammen zu setzen ist wichtig. Pfr. Kupskis Vorschlag, erst eine Synode durchzuführen, ist aber eine Überforderung, weil dadurch zu viele Termine nötig sind. Darum soll der bisher vorgeschlagene Weg gegangen werden.
Pfr. Kupski: Aus der Äußerung von Herrn Brüßler lernen wir, wie tief die Verletzungen sind, wenn der Prozess nicht gut moderiert wird.
Präses L. Arnold: Selbst wenn wir es behutsam angehen, wird es auf diesem Weg Verletzungen geben.
Frau Voss: unterstützt Pfr. Kupskis Vorschlag einer zusätzlichen Synode, um inhaltliche Arbeit zu ermöglichen.
Herr Ludwig: Schlägt vor, beides zu kombinieren. Eine zusätzliche Sondersynode ist aus organisa-torischen Gründen nicht möglich. Aber die schon geplante Sondersynode kann eine zusätzliche inhaltliche Füllung erhalten.
Pfr. Schacht: fragt an, wann die Herbstsynode stattfinden soll.
Dekan Dr. Arnold: Sie findet am 5. September statt.
Pfr. Schacht: Beschlüsse müssen erst auf der Septembersynode gefasst werden.
Dekan Dr. Arnold: Bis zur Sondersynode könnte ein Informationsabend angeboten werden. Zur Planung eines solchen Abends sollten aber vorhandene Fragen an das Dekanat geschickt werden.
Pfrin. Repp-Jost: Bekräftigt den Vorschlag des Informationsabends.
Präses L. Arnold: Die vom Kirchenkreisvorstand vorgeschlagenen Kriterien für die Pfarrstellenan-passung sollen als "Geländer" für die Gespräche dienen. Über diese Kriterien wird nun abge-stimmt.
Der Antrag wird bei 10 Enthaltungen angenommen


TOP 5: Beratung und Beschluss über den Nachtragshaushalt 2009
Der Nachtragshaushalt wird vorgestellt vom neuen Leiter des KKA, Herrn Mario Wagner.
In den Nachtragshaushalt wurden nur gravierende Änderungen aufgenommen.

Einzelplan 3:
Für den "Verein zur Erhaltung der Klosteranlage Germerode e.V." werden 50.000,- Euro als Zus-chuss zum Bauvorhaben bereitgestellt.
Abstimmung Einzelplan 3: Zustimmung bei 1 Enthaltung

Einzelplan 5:
Der Zuschuss für die Familienbildungsstätte erhöht sich von 20.000 auf 36.000 Euro

Pfrin. Repp-Jost: fragt nach Haushaltsansatz von 1000,- Euro, die für das Evang. Forum zur Ver-fügung stehen sollten.
Präses L. Arnold: Dieses Geld wird über die Erwachsenenbildung abgerechnet.
Pfrin. Repp-Jost: bittet, hierfür zukünftig eine eigene Haushaltsstelle einzurichten.
Abstimmung Einzelplan 5: Zustimmung einstimmig

Einzelplan 7:
Das Gebäude "Dekanat" wird nicht mehr durch die Stadtkirchengemeinde verwaltet, sondern über den Kirchenkreis. Darum wird die vom Stelleninhaber gezahlte Renovierungspauschale jetzt im Haushaltsplan des Kirchenkreises geführt.
Abstimmung Einzelplan 7: Zustimmung einstimmig

Einzelplan 9:
Die zusätzlichen Mittel für die Einzelpläne 3 und 5 werden durch Einsparungen bei Baumaßnahmen finanziert.
Abstimmung Einzelplan 9: Zustimmung einstimmig
Abstimmung über den gesamten Nachtragshaushalt 2009: Zustimmung einstimmig


TOP 6: Verschiedenes
a. Pfr. Kupski informiert darüber, dass der bisher von seiner Frau ehrenamtlich angebotene Kon-firmandenunterricht an der Paul-Moor-Schule zum Mai 2009 endet. Die Schüler der Schule müssen dann wieder in den Ortsgemeinden in die Gruppen integriert werden
b. Herr Nolte lädt zu zwei besonderen Veranstaltungen im Kirchenkreis ein:
- 20.06.: Duo Camillo im alten E-Werk in Eschwege
- 04.12.: Konzert von Clemens Bittlinger
c. Dekan Dr. Arnold lädt ein zum Partnerschaftsgottesdienst der Kirchenkreise Eschwege und Mühlhausen am 21. März in der Marktkirche
d. Es wird die Bitte geäußert, das Protokoll früher zu verschicken, damit mit den Informationen gearbeitet werden kann.
Dekan Dr. Arnold: "Das Schreiben des Protokolls dauert länger, aber alle wichtigen Informationen sind noch am Abend im Internet nachzulesen."

Die Synode schließt um 13.07 Uhr mit dem Segen und anschließendem gemeinsamen Mittagessen.


Protokoll: Arnd Brüßler, Katrin Schröter

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