Unsere Kirchengemeinden

Ev. Kirchengemeinde ESW-Kreuzkirche

Kreuzkirche
Pfarramt:
37269 Eschwege, Rudolf-Clermont-Weg 1
E-Mail: pfarramt.eschwege-kreuzkirche@ekkw.de
Kreuzkirche (Augustastraße 34)
Pfarrer im Pfarramt: Christoph Dühr
37269 Eschwege
Rudolf-Clermont-Weg 1
Tel.: 05651-21819
Fax: 05651-952330
Pfarrerin im Pfarramt 2: Nicola Feller-Dühr
37269 Eschwege
Rudolf-Clermont-Weg 1
Tel.: 05651/21819
Fax: 05651/952330

Kurzführer Kreuzkirche


Die Eschweger Kreuzkirche wurde in den Jahren 1962 bis 1964 nach Plänen des Architekten Fritz Soeder, Darmstadt, erbaut. Der Grundstein wurde 12. August 1962 gelegt. Er ist an der nördlichen Außenwand rechts neben dem Hauptportal zu finden. Er trägt ein Kreuzzeichen und die Jahreszahl 1962. Die Einweihung der Kirche wurde am 6. September 1964 mit Landesbischof D. Vellmar gefeiert.
Die Kreuzkirche ist äußerlich ein roter Backsteinbau. Auffällig sind die Giebeldreiecke aus Sichtbeton, die in dreieckige Fensterflächen gegliedert sind. Der Grundriss ist kreuzförmig, wobei sich alle vier Kreuzarme zu ihrem Schnittpunkt, der Vierung, hin weiten (der Grundriss kennt daher keine rechten Winkel!). Die Vierung wird auf dem Dach gekrönt von einem goldfarbenen Metallkreuz.
Bemerkenswert ist der in der Art eines "Campanile" frei- stehende, ca. 33 Meter hohe Glockenturm. In der Glockenkammer hängen 5 Bronzeglocken, die am 29. November 1963 von der Firma Bachert in Karlsruhe gegossen und am 20. Mai 1964 in den Turm gezogen wurden.

Auf dem Turmhelm dreht sich ein Wetterhahn, der zugleich die Wachsamkeit des Glaubens als auch die Schuld-verfallenheit des Menschen symbolisiert.
Die Kirche betritt man von Norden her durch das Hauptportal. Es ist nach außen hin mit Kupferplatten beschlagen, einem Werk Künstlers Helmuth Uhrig (1906-1979). Sie stellen auf dem linken Türflügel in 6 Einzelbildern von oben links nach unten rechts das Gleichnis von den 10 klugen und törichten Jungfrauen (Matthäus 25,1-13) dar und rufen so zum wachen Glauben und zur Hoffnung auf Christus auf. Die rechte Seite zeigt die 6 Werke der Barmherzigkeit, die Taten der Nächstenliebe nach Matthäus 25,35-36: Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Kranke besuchen, Gefangene besuchen. So soll die Tür nach außen zeigen, was innen gepredigt wird: Glaube, Hoffnung und Liebe als die Grundwerte des Christen-
tums.
Das Innere der Kreuzkirche ist bewusst schlicht gehalten. Im Schiff geben 8 verhältnismäßig kleine quadratische Fenster nur wenig Licht. Die Lichtführung des Kirchenraumes ist so geplant, dass das meiste Tageslicht durch die großen Dreiecksgiebelflächen an den Stirnseiten der Kreuzarme sowie durch die in Fenster aufgegliederten Seitenwände des Altarraumes fällt, d.h. von oben und von vorne kommt und den Altarraum hervorhebt.
Die 32 Bänke aus hellem Holz stehen in schwachem stumpfem Winkel zueinander und lassen dabei sowohl mittig wie jeweils seitlich einen Gang frei. Ihre leicht schräge Stellung entspricht der Weitung des Raumes zum Altarbereich hin und unterstreicht den Charakter der Gottesdienstgemeinde als Gemeinschaft.

Die Orgel wurde 1970 durch die Firma Bosch in Kassel erbaut. Sie umfasst zwei Manuale sowie Pedal mit 17 Registern.
Die steinerne Kanzel ist der Ort der Predigt. Das vorgehängte Kanzeltuch (Antependium, Parament) symbolisiert mit seinen Farben (weiß, grün, rot oder violett) sowie den eingestickten Bildzeichen die jeweilige Thematik der Kirchenjahreszeit und ihrer Feste.
Der große, gegenüber der Kanzel noch einmal um eine Stufe erhöhte Altar ist ebenfalls aus Kalkstein gefertigt. Die auf ihm liegende Altarbibel, eine Stiftung des Kirchenvorstandes im Jahr 2007, zeigt die geistliche Mitte des christlichen Glaubens und entsprechend des Gottesdienstes an: die Botschaft von Gott, wie er von der Bibel bezeugt und in Jesus Christus erkennbar geworden ist.
Auf einem Ständer steht hinter und über dem Altar ein aus Metall gefertigtes Altarkreuz mit der Darstellung des "Cruzifixus", des gekreuzigten Jesus Christus.

Altarkreuz und Altarbehang wurden wie das Eingangstürrelief von Helmuth Uhrig entworfen. Uhrig war in der Erbauungszeit der Kirche ein viel gefragter Künstler im kirchlichen Bereich. Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt in Baden-Württemberg, wo er auch als Kunstbeauftragter der Württembergischen Landeskirche tätig war.
Gottesdienste:
jeden 1. bis 3. Sonntag im Monat: 10.00
am letzten Sonntag im Monat : 18.00

Kindergottesdienst : 11.15 (außer in den Ferien)

Kindergarten Sprechzeiten: 8.00-8.30 Leitung Frau Renner,
Tel./Fax: 05651-21110

Gospelcross: Proben jeden Dienstag um 19.30
Kreuzkirche EschwegeKreuzkirche - GlockenturmKreuzkirche - Altar
Kreuzkirche - Kanzel und OrgelKreuzkirche - EingangstürreliefUnser Gemeindehaus im Februar 2009
Der Gemeindesaal - bis 1964 als Kirche genutztDer Bagger verrichtet ganze ArbeitEinsatz auf dem Markt für das neue Gemeindehaus
Die Gemeinde verabschiedet ''ihr'' GemeindehausSpendenleiter

Zurück zur Übersicht