Unsere Kirchengemeinden

Kirchengemeinde Wichmannshausen


Pfarramt:
36205 Sontra-Wichmannshausen, Höhenweg 1
St. Martinskirche (Am Anger)
Tim Mahle Pfarrer im Pfarramt: Pfarrer Tim Mahle
36205 Sontra-Wichmannshausen
Höhenweg 1
Tel.: 05658/1086
Fax: 05658/923704
E-Mail: Tim.Mahle@ekkw.de
Gottesdienste:
Die aktuellen Gottesdienstzeiten und Angebote unserer Gemeinde finden Sie unter dem Link "Termine".

KIRCHE WICHMANNSHAUSEN

Die Evangelische St. Martinskirche Wichmannshausen gehört ebenso wie die Kirchen in Hoheneiche und Mitterode zu den 13 nordhessischen Barockkirchen. Der Turm der Kirche stammt aus dem 13. Jh. Es handelt sich bei der Kirche um eine Patronatskirche der Adelsfamilie von Boyneburgk. Die Empore ziert im 1.OG in Höhe des Taufsteins das Familienwappen der Familie und dient als Loge der von Boyneburgks.
Das Obergeschoss ist im Spätgotischen Stil errichtet und statt aus 1484. Der Neubau, das Schiff und der Fachwerkaufbau auf dem Turm entstanden ab 1702.
Mit seinen Ausmalungen gehört die Wichmannshäuser Kirche zu einer sehenswürdigen Kirche in der Region.
Besonders hervorzuheben ist die Restaurierung des spätgotischen Martinsbildes im Altarraum, welcher Namenspatron der Kirche ist. Ein Denkmal für die Sage der drei Schwestern auf der Boyneburg entstand Anfang des 19. Jh.
Die Kirche kennzeichnet eine reiche bäuerlich-barocke Bemalung, was an den Ranken an den Wänden zu erkennen ist.
Der expressive Wolken- und Sternenhimmel ist 1968 bei einer Erneuerung entstanden. Im Chorraum befindet sich zudem das klassizistische Grabmal der Caroline von Boyneburgk.


ORGEL WICHMANNSHAUSEN

Die Orgel wurde 1768 vom Orgelbaumeister Joh. Eberhard Dauphin aus Mühlhausen gefertigt. Ihre Vorgängerin, zwischen 1725 und 1735 gebaut, steht seit 1770 in Mitterode.


STALINGRAD-MADONNA

Das Kirchengebäude beherbergt eine Kopie der von Pfarrer Kurt-Reuber in Stalingrad gemalten Madonna, dessen Original in der Gedächtniskirche Berlin ausgestellt wird.
An Weihnachten 1942 zeichnete Kurt Reuber auf der Rückseite einer russischen Landkarte für seine Kameraden mit Kohle die bekannte Stalingradmadonna, die eine Mutter mit Kind zeigt. Rechts daneben sind die Worte "Licht, Leben, Liebe" notiert.
Das Original sowie zahlreiche Portraits, die Reuber von russischen Bürgern gezeichnet hatte gelangten mit einer der letzten Flugzeuge aus dem Kessel von Stalingrad nach Deutschland.


PFARRER KURT REUBER

Kurt Räuber trat seinen Pfarrdienst in Wichmannshausen, Hoheneiche und Mitterode am 01. April 1933 an und begann zu dieser Zeit auch mit dem Medizinstudium in Göttingen.
Im Jahr 1939 wurde Kurt Räuber zur Wehrmacht einberufen und agierte ab 1942 als Truppenarzt in Stalingrad.
Nach seiner Gefangenschaft 1943 starb am 20.01.1944 in russischer Kriegsgefangenschaft. Am 17. Februar 1946 hielt Pfarrer Arno Pötzsch in der St. Martinskirche zu Wichmannshausen die Trauerfeier.


KURT-REUBER-HAUS (Wichmannshausen)

Im benachbarten Kurt-Reuber-Haus an der Boyneburger Straße (Gemeindehaus) bestehen Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger. Im Untergeschoss befindet sich zudem eine Dusche, im EG ist eine Küche vorhanden.
Das Pilgergeld beträgt p.P. 8€.

Im 1. OG befindet sich außerdem die evangelische Gemeindebücherei, die dienstags und freitags von 17.00-18.00 Uhr geöffnet hat. Der Kindergottesdienst findet jeden ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr im Gemeindehaus statt.

LAGE

Die Kirche liegt am Elisabeth-Pilgerweg, dem Barbarossawanderweg X8/Herkules-Wartburg-Radweg bzw. dem Hessischen Radfernweg R5


INFOS

Die Krabbelgruppe "Zwergentreff" trifft sich jeden Mittwoch von 16-17.30 Uhr im Kurt-Reuber-Haus.

OFFENE KIRCHE

Die St. Martinskirche Wichmannshausen ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
In den Wintermonaten (Oktober-März) von 10.00 Uhr -16.00 Uhr sowie in den Sommermonaten (April-September) von 10.00-17.00 Uhr.
Sollte die Kirche doch einmal verschlossen sein oder interessieren sie sich für eine Führung wenden sie sich bitte an unsere Küsterin Fr. Helga Größler, Tel. 05658/548 oder Pfr. Tim Mahle 05658/1086.

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